Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes

Deutschland 2017 · 104 Minuten · FSK: ab 0
Regie: Julian Radlmaier
Drehbuch:
Kamera: Markus Koob
Darsteller: Julian Radlmaier, Deragh Campbell, Kyung-Taek Lie, Beniamin Forti, Ilia Korkashvili u.a.

»Ein bürger­li­cher Windhund gesteht, wie er vom ehrgei­zigen, aber wenig aner­kannten Filme­ma­cher zum Vier­beiner wurde: Gerade bei sämt­li­chen Förder­stellen abge­blitzt, sieht Julian sich gezwungen, einen Job als Ernte­helfer anzu­nehmen. Als er der jungen Kana­dierin Camille weismacht, es handle sich dabei um die Recherche für einen kommu­nis­ti­schen Märchen­film, in dem sie die Haupt­rolle spielen soll, will sie mitkommen, und das wiederum bringt Julians roman­ti­sche Ader zum Pulsieren. Die beiden landen in der trüge­ri­schen Idylle einer ausbeu­te­ri­schen Apfel­plan­tage. Während Julian die körper­liche Arbeit kaum erträgt, stürzt sich Camille enthu­si­as­tisch in die vermeint­liche Recherche und freundet sich mit Hong und Sancho, zwei wunder­gläu­bigen Prole­ta­riern auf der Suche nach dem Glück, an. Für Julian wird es zunehmend unmög­li­cher, den kommu­nis­ti­schen Filme­ma­cher zu mimen. Dann kommt ihm auch noch ein Vorzei­ge­ar­beiter mit ameri­ka­ni­schem Traum in die Quere und, nicht zu vergessen, dieser aus dem Ruder gelaufene Mönch mit magischen Kräften...« (Berlinale 2017)

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