Satanstango

Sátántangó

Ungarn 1994 ˇ 450 Minuten
Regie: Béla Tarr
Drehbuch: ,
Kamera: Gábor Medvigy
Darsteller: Mihály Víg, Putyi Horváth, László feLugossy, Éva Albert Almási u.a.

Der Film spielt 1987 in der unga­ri­schen Tiefebene, wo mensch­liche Sied­lungen unendlich weit vonein­ander entfernt liegen. Die Prot­ago­nisten der Geschichte ­ drei Paare und ein dem Alkohol verfal­lener Arzt ­ leben auf dem Gelände einer früheren Fabrik für land­wirt­schaft­liche Maschinen. Für diese Menschen sind alle Werte, an die sie ihren Lebens­in­halt knüpfen könnten, längst aufge­hoben; alles hat sich mit der Zeit aufgelöst im peri­odi­schen Wechsel der Jahres­zeiten. Nur das immer stärker werdende Verlangen nach Flucht ist ihnen geblieben. Alle schmieden naive Pläne, einer auf Kosten des anderen, alle geben sich der Illusion hin, daß die bessere Zukunft in der Ausbeu­tung und im Betrügen des anderen liegt. Da erscheint der charis­ma­ti­sche Irimias und verspricht denen, die den Exodus in unbe­kannte Gegenden tatsäch­lich wagen wollen, ein neues Leben ...

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