Sar'a

Israel 2016 · 40 Minuten
Regie: Michael Kaminer
Drehbuch:

»Sarah Abu-Latifa wurde vor 74 Jahren als Tochter des Mukhtars des paläs­ti­nen­si­schen Dorfes Sar’a geboren. Im Jahr 1948 wurde sie zusammen mit ihrer Familie aus Sar’a – das in Tzora umbenannt wurde – vertrieben. Regisseur Michael Kaminer wurde 1964 im Kibbuz Tzora geboren, Jahre nach der Vertrei­bung der ehema­ligen Bewohner Sar’as, über deren Existenz und Geschichte nie gespro­chen wurde. Anhand von Archiv­ma­te­ria­lien und Gesprächen mit den Gründern des Kibbuz macht er sich auf eine Spuren­suche nach der lange verschwie­genen Geschichte seines Geburts­ortes und konfron­tiert die Gemein­schaft, in der er lebt, mit deren Verant­wor­tung für die Vergan­gen­heit – ein kluger und bewe­gender Film über eine ungenü­gende Vergan­gen­heits­be­wäl­ti­gung und deren Auswir­kungen.« (Mittel­meer-Filmtage 2018)

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