Rodeo

Estland 2018 · 77 Minuten
Regie: Raimo Jõerand, Kiur Aarma
Drehbuch: , ,
Kamera: Manfred Vainokivi
Schnitt: Henri Kuus, Matti Näränen

»Wieso ausge­rechnet er zum Premier­mi­nister gewählt wurde, kann er sich bis heute nicht erklären. Als die Esten 1991 ihre Unab­hän­gig­keit von der Sowjet­union erklärten und im Folgejahr ein eigenes Parlament wählten, gewannen Mart Laar und seine Mitstreiter haushoch. Erfahrung als Berufs­po­li­tiker hatte keiner von ihnen, getragen und geeint wurden sei vor allem vom Wunsch, den russi­schen Einfluss endlich vollends aus dem Land zu drängen. Laar, mit gerade 32 Jahren der älteste, wurde kurzer­hand Regie­rungs­chef. Er erfand sich ganz im Geist der Zeit, las Milton Friedman, führte eine Einheits­steuer ein, trieb Priva­ti­sie­rungen voran und schaute sich Tricks bei Maggie Thatcher ab. Inter­na­tional kam das gut an, doch in Estland kämpfte das Kabinett Laar gegen das Chaos.
Kurz­weilig und anschau­lich erzählen die Regis­seure Aarma und Jõerand aus den wilden Jahren eines System­wech­sels.« (Nordische Filmtage Lübeck 2018)

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Kinoprogramm München: Do. 14.03.2019 – Mi. 20.03.2019

Rodeo (OmeU) Gasteig Sa. 14:30 (Baltische Filmtage)
(artechock-Ankündigung)
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