»Der Filmemacher Kim Dong-Won beleuchtet mit seinem epischen Film Repatriation den psychisch und physisch quälenden Überlebenskampf ›unbekehrter‹ Nord-Koreaner, die in politischer Langzeit-Gefangenschaft in Süd-Korea festgehalten werden, und deren Streben, nach Hause zurückzukehren. Der Filmemacher lernte zum ersten mal 1992 zwei ›unbekehrte‹ Gefangene kennen. Beide Männer, eingesperrt für Spionage, weigerten sich, ihrem kommunistischen Glauben zu entsagen und leisteten ihre vollen 30 Jahre Strafmaß ab. Angezogen von deren Geschichte und Persönlichkeit, filmte Dong-Won sie in unregelmäßigen Abständen über ein Jahrzehnt hinweg. Ende der 90er, als sich die Beziehungen zwischen Nord- und Süd-Korea deutlich gebessert hatten, wurden sogar die härtesten ›unbekehrten‹ Fälle entlassen. Repatriation ist im Grunde eine Geschichte über den unbeugsamen menschlichen Willen, aber auch eine Chronik eines menschlichen Dramas im Kontext politischer Veränderung und ein Testament für all die, die hartnäckig und um jeden Preis für das kämpfen, woran sie glauben.« (filmkunstkinos.de)