Repatriation

Songhwan

Nordkorea/Südkorea 2003 · 149 Minuten · FSK: -
Regie: Kim Dong-won
Drehbuch:
Kamera: Kim Dong-won

»Der Filme­ma­cher Kim Dong-Won beleuchtet mit seinem epischen Film Repa­tria­tion den psychisch und physisch quälenden Über­le­bens­kampf ›unbe­kehrter‹ Nord-Koreaner, die in poli­ti­scher Langzeit-Gefan­gen­schaft in Süd-Korea fest­ge­halten werden, und deren Streben, nach Hause zurück­zu­kehren. Der Filme­ma­cher lernte zum ersten mal 1992 zwei ›unbe­kehrte‹ Gefangene kennen. Beide Männer, einge­sperrt für Spionage, weigerten sich, ihrem kommu­nis­ti­schen Glauben zu entsagen und leisteten ihre vollen 30 Jahre Strafmaß ab. Angezogen von deren Geschichte und Persön­lich­keit, filmte Dong-Won sie in unre­gel­mäßigen Abständen über ein Jahrzehnt hinweg. Ende der 90er, als sich die Bezie­hungen zwischen Nord- und Süd-Korea deutlich gebessert hatten, wurden sogar die härtesten ›unbe­kehrten‹ Fälle entlassen. Repa­tria­tion ist im Grunde eine Geschichte über den unbeug­samen mensch­li­chen Willen, aber auch eine Chronik eines mensch­li­chen Dramas im Kontext poli­ti­scher Verän­de­rung und ein Testament für all die, die hart­nä­ckig und um jeden Preis für das kämpfen, woran sie glauben.« (film­kunst­kinos.de)