Raus aus Åmål

Fucking Åmål

Schweden 1998 · ca.100 Minuten
Regie: Lukas Moodysson
Drehbuch:
Kamera: Ulf Brantas
Darsteller: Alexandra Dahlström, Rebecca Liljeberg, Erica Carlson, Josefin Nyberg u.a.

Agnes ist mit ihren Eltern nach Amal gezogen. Wie es sich mit dieser Stadt verhält, drückt der Origi­nal­titel am besten aus. Agnes hat auch nach längerer Zeit keine Freunde, und bemüht sich auch nicht darum.
Besonders proble­ma­tisch ist das alles, weil sie sich auch nicht für Jungs inter­es­siert, sondern für Mädchen. Das kann sie aber in der bieder protes­tan­ti­schen Atmo­s­phäre der Stadt und bei den blöd-konven­tio­nellen Mitschü­le­rinnen nicht erzählen, genau­so­wenig wie ihrer Familie, die zwar nett ist, aber nichts begreift.
Agnes inter­es­siert sich für Elin, die in der Klasse beliebt ist. Der Film erzählt nun davon, wie sie versucht, sich mit Elin anzu­freunden – ob das klappt, bleibt -soviel muß verraten werden- bis kurz vor Ende des Films offen.

Einer der heim­li­chen Erfolge der 99er-Berlinale – zu Recht.(R.S.)

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