Planet Hasenbergl – Lichtblicke in der Münchner Bronx

Planet Hasenbergl

Deutschland 2002 · 84 Minuten
Regie: Claus Strigl
Drehbuch:
Kamera: Bernd Gierstner

Ein Schre­ber­garten im Hoch­haus­ghetto. Der Besitzer hat sich künst­le­risch entfaltet: Neben Schloss Schwan­stein ragen die Minarette einer Moschee empor. »Alles aus Beton«, sagt der Künstler stolz. Bevölkert wird das Idyll von Garten­zwergen und Mini­go­zillas. Vielfalt auf engstem Raum. Ein bisschen so wie überall im Hasen­bergl. Hasen­bergl – das ist ein putztiger Namen für eine Traban­ten­stadt, in der heute niemand mehr wohnen mag. Wer in den besseren Gegenden uner­wünscht ist, der strandet hier. »Wenn ich sag, ich komm aus Hasen­bergl, wollen die Mädchen nix mehr von mir wissen«, erzählt Onur und grinst traurig. Wer aus den Traban­ten­s­tädten kommt, hat den Ghet­tos­tempel weg.

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