»Nach einer von Gewalt und Ausgrenzung geprägten Kindheit in Afghanistan und Iran sind die sieben Geschwister heute in alle Himmelsrichtungen verstreut. Als Bruder Eshan stirbt, beschließt Dawood Hilmandi aka PAIKAR, benannt nach dem persischen Wort für „Krieg“ oder „Krieger“, der Bitterkeit seines Vaters auf den Grund zu gehen. Dieser blockt erst ab, doch als sie auf einer Reise gemeinsam auf die schneebedeckten Gipfel Afghanistans blicken, beginnt er sich langsam zu öffnen. Eine späte Rückkehr in die Heimat scheint zunächst nur durch die Corona-Pandemie aufgehalten. Kaleidoskopisch aufgenommen und sensibel zusammengesetzt wirkt diese autobiographische Familiengeschichte lange nach.« (Anna Magdalena Hofer · DOK.fest München 2026)
| Paikar (OmeU) | Werkstattkino | Sa. 17:00; So. 15:00 (4th Iranian Documentary Film Festival) |