Paju – Die innere Teilung

Deutschland 2018 · 78 Minuten
Regie: Susanne Mi-Son Quester
Drehbuch:
Kamera: Mieko Azuma

»Der Film nimmt uns mit auf eine Reise nach Paju, eine südko­rea­ni­sche Stadt direkt an der Grenze zu Nordkorea. Über diese Grenze sind die Groß­el­tern der deutsch-korea­ni­schen Filme­ma­cherin einst in den Süden geflohen.

Wir folgen den Einwoh­nern von Paju in ihrem Alltag an und mit der Grenze: Da gibt es eine Reise­füh­rerin, die täglich auslän­di­sche Touristen an die Grenze führt; den Verwalter eines riesigen Friedhofs für Vertrie­bene aus Nordkorea, dessen eigene fami­liären Wurzeln in Nordkorea liegen; eine Nord­ko­rea­nerin, die erst kürzlich in den Süden geflohen ist und ihre Familie in Nordkorea zurück­lassen musste; und einen jungen Verlags­lektor, der Bücher über Nordkorea heraus­gibt, ein Thema, das ihn selbst nur wenig inter­es­siert.

In der Begegnung mit diesen und weiteren Menschen zeichnet der Film ein sensibles Bild eines Landes, dessen Teilung sich tief in das Leben seiner Bewohner einge­schrieben hat.« (Produk­ti­ons­notiz)

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