Otzenrather Sprung

Deutschland 2001 · 63 Minuten
Regie: Jens Schanze
Drehbuch:
Kamera: Börres Weiffenbach
Schnitt: Raimund Barthelmes, Jens Schanze

35mm

»Im Rhei­ni­schen Braun­koh­le­re­vier werden bis zum Jahr 2045 zwanzig Ortschaften umge­sie­delt, denn darunter liegen, nah an der Erdober­fläche, große Mengen Braun­kohle. Sie soll abgebaut werden, um in den kommenden Jahr­zehnten den Strom­be­darf in Deutsch­land zu decken. Der Film begleitet die Einwohner dreier Dörfer bei ihren Vorbe­rei­tungen auf den erzwun­genen Neuanfang während ihres letzten Jahres in der alten Heimat – und beschreibt dabei die tiefen Verlet­zungen, die der bedin­gungs­lose Glaube einer Gesell­schaft an die Ökonomie bei den betrof­fenen Menschen und in der Land­schaft hinter­lässt. Grimme-Preis­träger 2002.« (17. Inter­na­tio­nales Doku­men­tar­film­fes­tival München)

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