Monólogo colectivo

Argentinien/GB 2024 · 104 Minuten
Regie: Sarah Jessica Rinland
Drehbuch:
Kamera: Jessica Sarah Rinland
Schnitt: Jessica Sarah Rinland

»Jessica Sarah Rinland besucht zoolo­gi­sche Gärten in ganz Argen­ti­nien. Nicht eine einzelne Insti­tu­tion, sondern das insti­tu­tio­na­li­sierte Konzept will sie porträ­tieren – als beob­ach­tende, gleich­wohl inves­ti­ga­tive Charak­ter­studie des Zoos an sich. Zu diesem Zweck sammelt sie verschie­dene Bildtypen und -texturen. Viel seidiges 16mm-Material, scharf­kan­tige Über­wa­chungs­auf­nahmen, „ungestört“ umher­strei­fende Kreaturen in körnigem Schwarz-Weiß, mensch­liche wie tierische Indigene auf vergilbten Foto­gra­fien. Sie alle sind perfekte Entspre­chungen für die multiplen Blick­winkel, aus denen sie ihren Gegen­stand ins Visier nimmt: der Zoo als Gefan­ge­nen­lager und koloniale Hinter­las­sen­schaft, aus dem über die Zeiten ein routi­nierter Betrieb, eine Bewahr­an­stalt, sogar ein Ort der Zärt­lich­keit wurde.« (James Lattimer · DOK Leipzig 2024)

Kinoprogramm München: Do. 27.11.2025 – Mi. 03.12.2025

Monólogo coll­ec­tivo (OmeU) (+Vorfilm »Audio y el caimán«) Werkstattkino Fr. 21:00 (Latein­ame­ri­ka­ni­sche Filmtage)