»Die so genannte ›Arisierung‹ im faschistischen Deutschland zählt unbestritten zu den größten Raubzügen des 20. Jahrhunderts. Trotzdem wird das Thema konsequent totgeschwiegen. Denn es war nicht die Gestapo, die in jüdische Häuser und Wohnungen einbrach, um den gesamten Besitz zu beschlagnahmen, sondern deutsche Finanzbeamte. Größere Wertgegenstände gingen an die Behörden, der Rest wurde in ›Versteigerungen aus nichtarischem Besitz‹ an die Nachbarn verteilt.
Michael Verhoeven begibt sich in seiner Dokumentation auf Spurensuche zu den Anfängen der Enteignung der Juden in Deutschland.« (Verleih)
| Menschliches Versagen | Theatiner Filmkunst | So. 18:00 (Einführung: Senta Berger) |