»Anfang der 60er Jahre galt der Pianist aus Brasilien, Joao Carlos Martins, als außergewöhnlichster Bach-Interpret seit Glenn Gould. Seine seit einem Unfall schmerzende Hand zwang ihn jedoch, seine Laufbahn frühzeitig zu beenden. Nach Jahren der Klavierabstinenz packte ihn erneut der Ehrgeiz. Der Andrang auf sein Comeback-Konzert ist gewaltig. Martins ist zurück auf dem Weg zur Weltspitze. Von Schmerzen gepeinigt muss er sich dann jedoch den Nerv der rechten Hand durchtrennen lassen. Danach spielt er Werke für Linkshänder, bis ein Nervenleiden auch seine zweite Hand angreift. Wird er noch einmal auf die großen Konzertbühnen zurückkehren?« (Dok.Fest München 2004)
Fipa d’Or für Musik, Biarritz 2004