Matangi / Maya / M.I.A.

GB/USA 2018 · 97 Minuten
Regie: Stephen Loveridge
Musik: Dhani Harrison, Paul Hicks
Schnitt: Marina Katz, Gabriel Rhodes

»Von Bürger­kriegs- und Migra­ti­ons­er­fah­rungen bis zum Aufstieg zum populären aber kontro­versen Star – der Doku­men­tar­film spürt dem Leben der Sängerin und Pop-Ikone M.I.A. nach. In Sri Lanka als Kind des Begrün­ders der tami­li­schen Unab­hän­gig­keits­be­we­gung geboren, flieht Mathangi „Maya“ Arul­pra­gasam alias M.I.A als Neun­jäh­rige mit ihrer Mutter und ihren Geschwis­tern nach London. Mit dem ursprüng­li­chen Plan, Doku­men­tar­fil­merin zu werden, kehrt sie als Kunst­stu­dentin nach Sri Lanka zurück und filmt ihre Fami­li­en­an­gehö­rigen. Die Reise und ihre Erfah­rungen mit dem dortigen mili­ta­ris­ti­schen Regime prägen ihre künst­le­ri­sche und poli­ti­sche Haltung. Sie beginnt Musik zu machen und entwi­ckelt, inspi­riert von Street Art, Hip-Hop und verschie­denen Londoner Migra­ti­ons­kul­turen, eine Culture-Clash-Ästhetik, die zu welt­weitem Erfolg führt. Doch ihre Partei­nahme für die tami­li­schen Rebellen und ihr Selbst­ver­s­tändnis als „Bad Girl“ stoßen bei Main­stream-Medien, Politik und der konser­va­tiven Öffent­lich­keit auf harsche Kritik. Anhand von Archiv­ma­te­rial aus den letzten 22 Jahren, das meiste von Maya selbst gedreht, zeigt Steve Loveridge, wie sie Popmusik als poli­ti­sches Sprach­rohr nutzt und dabei nicht davor zurück­schreckt, als Außen­sei­terin dazu­stehen.« (Berlinale 2018)

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Kinoprogramm München: Do. 08.11.2018 – Mi. 14.11.2018

Matangi / Maya / M.I.A. (OmU) Neues Maxim Sa./Di. 21:00 (BiMovie)
(artechock-Ankündigung)
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