»Der im Libanon geborene, jetzt in der kanadischen Emigration lebende Wajdi Mouawad hat einen anderen ästhetischen Weg gewählt, um seine libanesische Heimat zu beschwören: den des Traums, der surrealen Phantasie. Der Versuch, den Leichnam seines eben im kanadischen Winter selbstmörderisch erfrorenen Vaters in seiner libanesischen Heimat zur letzten Ruhe zu betten, stößt auf eine Vielzahl von familiären und politischen Widerständen, die bis ins Makabre reichen.« (Wolfram Schütte)