Früher arbeiteten Laura und ihr Mann gemeinsam daran; er nachts, sie während des Tages. Doch nun ist Lauras Mann tot, und ihr bleibt von ihm nur eine Fülle von gespeicherten Daten, Zeugnissen und Bildern über die Schlacht von Okinawa: ein unvollendetes Strategiespiel. Verzweifelt darüber, daß sie den Sinn des Spiels, das nur eine endlose, minuziöse Wiederholung der damaligen Ereignisse zuläßt, nicht ergründen kann, übergibt sie sämtliche Materialien dem »Montage-Genie« Chris. In der Folge begleiten wir alternierend Chris – der lediglich durch seine Stimme präsent ist – und Laura bei ihren Versuchen, die Bilder und Zeugnisse zum Sprechen zu bringen.