Der lange Sommer der Theorie

Deutschland 2017 · 84 Minuten · FSK: ab 0
Regie: Irene von Alberti
Drehbuch:
Kamera: Jenny Lou Ziegel
Darsteller: Julia Zange, Katja Weilandt, Martina Schöne-Radunski, Timo Jacobs, Mario Mentrup u.a.

»„Was tun?“ fragen sich drei Frauen mit künst­le­risch-kreativen Berufen in provi­so­ri­schen Lebens­ver­hält­nissen. Nola, Katja und Martina leben in einer Wohn­ge­mein­schaft in einem Altbau hinter dem Berliner Haupt­bahnhof, in einer der wenigen verblie­benen Baulücken der Stadt. Sie beschließen, die provi­so­ri­sche WG aufzu­lösen sobald die ersten Baugruben ausge­hoben werden. Mit gemischten Gefühlen gehen sie der Zeit entgegen, in der ihr bishe­riges Leben aus Koffern ein Ende hat und viel­leicht auch die eine oder andere (Lebens-)Entschei­dung gefällt werden muss. Die bisherige Wohnung symbo­li­siert den eigenen Lebens­ent­wurf: unfertig, alles ist noch möglich, aber es beginnt schon ein wenig unge­müt­lich zu werden. Die letzten Tage in der Wohnung verbringen sie mit Freunden, Feiern, Disku­tieren und dem deut­li­chen Gefühl, dass ein Aufbruch in eine ganz andere Zeit bevor­steht.
Der lange Sommer der Theorie ist eine Sammlung aus insze­nierten Episoden für einen Film, den die drei Frauen drehen. Diskursiv und unter­hal­tend wird die Forderung nach poli­ti­schem Handeln formu­liert und in die Tat umgesetzt. Im Film tauchen auch reale Autoren auf, die mit ihren theo­re­ti­schen, sozio­lo­gi­schen und philo­so­phi­schen Texten das Leben der drei Frauen wider­spie­geln und damit auch die Alltags­taug­lich­keit von Worten über­prüfen.« (Filmfest München 2017)

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