Kurzfilmprogramm Valie Export

Österreich 1966-2009 · ca. 28 Minuten
Regie: Valie Export

In Erin­ne­rung an Valie Export (1940-2026) zeigt das Theatiner ein Kurz­film­pro­gramm mit Werken der legendäre Pionierin der femi­nis­ti­schen Kunst aus fünf jahr­zehnten:

Selbst­por­trait mit Kopf
1967 · 1 min.
Beim ersten filmi­schen Selbst­por­trait präsen­tiert sich VALIE EXPORT mit einer auffal­lenden, lockigen Perücke, wie Sie in Zeitlupe eine Frau­en­büste kost und danach lasziv die Augen schließt und wieder öffnet.
Tapp und Tastkino
1968 · 2 min.
Das TAPP und TASTKINO ist einer der ersten femi­nis­ti­schen Aktionen EXPORTS und gleich­zeitig eine der berühm­testen weltweit. Hier wurde die Perfor­merin mit ihrem Kasten vor der Brust von Peter Weibel begleitet, der gesell­schafts­po­li­ti­sche Reden schwang, während er das TAPP und TASTKINO VALIE EXPORTS den Passanten auf der Straße zum Begreifen angeboten hat.
Gedichte
1966-1980 · 8 min.
Gedichte, geschrieben und vorge­tragen von Valie Export.
Body Tape
1970 · 4 min.
Sieben Aktionen des Künstlers: 1. Berühren – mit den Händen auf Glas, 2. Boxen – Fäuste auf Glas, 3. Gefühl – Gesicht auf Glas, 4. Hören – Ohr auf Glas, 5. Schmecken — Zunge auf Glas, 6. Schieben — mit dem Kopf auf Glas schlagen, 7. Gehen – Füße auf Glas.
i turn over the pictures of my voice in my head
2009 · 12 min.
»Die wider­spens­tige Stimme, die gespal­tene Stimme. Die Stimme ist Suture, die Stimme ist Naht, die Stimme ist Schnitt, die Stimme ist Riss, die Stimme ist meine Identität, sie ist nicht Körper oder Geist, sie ist nicht Sprache oder Bild, sie ist Zeichen, sie ist Zeichen der Bilder, sie ist ein Zeichen der Sinn­lich­keit. Sie ist ein Zeichen der Symbole, sie ist Grenze. Sie spricht den ›gespal­tenen Körper‹, sie ist in der Kleidung des Körpers verborgen, sie ist immer woanders. Der Lebens­atem ist ihre Quelle.« (Valie Export)

Kinoprogramm München: Do. 21.05.2026 – Mi. 27.05.2026

Kurz­film­pro­gramm Valie Export Theatiner Filmkunst Di. 19:45