In Erinnerung an Valie Export (1940-2026) zeigt das Theatiner ein Kurzfilmprogramm mit Werken der legendäre Pionierin der feministischen Kunst aus fünf jahrzehnten:
- Selbstportrait mit Kopf
1967 · 1 min.
- Beim ersten filmischen Selbstportrait präsentiert sich VALIE EXPORT mit einer auffallenden, lockigen Perücke, wie Sie in Zeitlupe eine Frauenbüste kost und danach lasziv die Augen schließt und wieder öffnet.
- Tapp und Tastkino
1968 · 2 min.
- Das TAPP und TASTKINO ist einer der ersten feministischen Aktionen EXPORTS und gleichzeitig eine der berühmtesten weltweit. Hier wurde die Performerin mit ihrem Kasten vor der Brust von Peter Weibel begleitet, der gesellschaftspolitische Reden schwang, während er das TAPP und TASTKINO VALIE EXPORTS den Passanten auf der Straße zum Begreifen angeboten hat.
- Gedichte
1966-1980 · 8 min.
- Gedichte, geschrieben und vorgetragen von Valie Export.
- Body Tape
1970 · 4 min.
- Sieben Aktionen des Künstlers: 1. Berühren – mit den Händen auf Glas, 2. Boxen – Fäuste auf Glas, 3. Gefühl – Gesicht auf Glas, 4. Hören – Ohr auf Glas, 5. Schmecken — Zunge auf Glas, 6. Schieben — mit dem Kopf auf Glas schlagen, 7. Gehen – Füße auf Glas.
- i turn over the pictures of my voice in my head
2009 · 12 min.
- »Die widerspenstige Stimme, die gespaltene Stimme. Die Stimme ist Suture, die Stimme ist Naht, die Stimme ist Schnitt, die Stimme ist Riss, die Stimme ist meine Identität, sie ist nicht Körper oder Geist, sie ist nicht Sprache oder Bild, sie ist Zeichen, sie ist Zeichen der Bilder, sie ist ein Zeichen der Sinnlichkeit. Sie ist ein Zeichen der Symbole, sie ist Grenze. Sie spricht den ›gespaltenen Körper‹, sie ist in der Kleidung des Körpers verborgen, sie ist immer
woanders. Der Lebensatem ist ihre Quelle.« (Valie Export)