Komm näher

»8 Menschen, 3 Geschichten, 1 Film. Berlin, Gegenwart. Mathilda (Meret Becker) und der Polizist Bronski (Hinnerk Schö­ne­mann) begegnen sich ebenso zufällig, wie sie viel­leicht später­dings schick­sal­haft umein­ander kreisen, aufein­ander zu, vonein­ander weg. Die Suche nach Nähe. David (Marek Harloff) macht das zuneh­mende beruf­liche Streben seiner jungen Freundin Ali (Stefanie Stap­pen­beck) zu schaffen – sie haben keinen Raum, keine Zeit, keine Luft mehr mitein­ander. Aus dem Mitein­ander wird ein Gegen­ein­ander. Der Wunsch nach Distanz. Und da ist Andi. Andi (Fritz Roth), schon in den mittleren Jahren, fährt Taxi. Einmal nachts auch den verzwei­felten David, der sich später bei seiner Freundin Hanna (Jana Pallaske) tröstet. Gemeinsam betrinken sie sich, Andi und David. Runter mit dem Schmerz. Einsam­keit benebeln. Und Andi lernt Johanna (Heidrun Barthol­lomäus) kennen, die Mutter der puber­tie­renden Mandy (Marie-Louise Schramm). Er möchte Johanna näher kommen, und Mandy ist eifer­süchtig. Johanna ist unent­schieden. Bei beiden ist da die tiefe Sehnsucht nach Nähe, aber auch die funda­men­tale Unsi­cher­heit über die Rich­tig­keit des Handelns. Ein Karussell, ein Reigen beginnt, sich zu drehen.« (BR-online)