Je suis Karl

Deutschland 2020 · 126 Minuten
Regie: Christian Schwochow
Drehbuch:
Kamera: Frank Lamm
Darsteller: Luna Wedler, Jannis Niewöhner, Milan Peschel, Edin Hasanovic, Anna Fialová u.a.

»Irgendwo in Berlin. Nicht irgend­wann – heute. Ein Postbote bringt ein Paket, kurz danach ist alles anders. Ein Terror­an­schlag trifft eine Familie ins Mark. Maxi, die ihre Mutter, die Brüder und ihr Zuhause verloren hat, ist tief verun­si­chert, versucht aber nach vorne zu schauen. Doch nichts scheint zu funk­tio­nieren. Ihr Vater, Alex, ist genauso trau­ma­ti­siert wie sie. Die Gewiss­heiten der Vergan­gen­heit sind zerstört und die Trauer verdun­kelt alles. Da tut es gut, einen anderen jungen Menschen zu treffen: Karl, der Maxi aus ihrer Lähmung befreit und sie auffor­dert, die Angst zu besiegen. Er hat ein Treffen euro­päi­scher Student*innen orga­ni­siert, die gemeinsam nach Lösungen für die kata­stro­phale Lage des Konti­nents suchen. Die Aufgabe, die er Maxi dabei zuweist, könnte den Ausschlag für das Gelingen eines großen Plans geben. Maxi tanzt mit Karl auf Messers Schneide. Heute in Berlin, morgen in Prag, bald in Straßburg und schließ­lich in ganz Europa. Je suis Karl – eine Macht­er­grei­fung.« (Berlinale 2021)