Homeland (Iraq Year Zero)

Irak/Frankreich 2015 · 160 + 174 Minuten
Regie: Abbas Fahdel
Drehbuch:
Kamera: Abbas Fahdel
Schnitt: Abbas Fahdel

»Der Krieg wird kommen. Doch noch sitzen alle im Haus in Bagdad zusammen und feiern das Opferfest. Es ist Februar 2002. Abbas Fahdel beginnt mit seiner Doku­men­ta­tion über seine Familie. Bis Juli 2003 dreht der Regisseur zunächst ihren Alltag, dann wieder drei Wochen nach dem Einmarsch der Ameri­kaner und dem Sturz Saddam Husseins. Die Stimmung hat sich gedreht. Jetzt kreisen Hubschrauber über der Stadt, in der Nacht fallen Schüsse. Der Krieg ist da. Aber noch nicht zu greifen, eher eine ständige Hinter­grund­be­dro­hung. Die Familie rückt in dieser Lage enger zusammen und wird doch langsam ausein­an­der­ge­rissen. Homeland ist eine eindrück­liche Fami­li­en­chronik in Zeiten von Diktatur und Besatzung. Die Innen­an­sicht einer sich unauf­haltsam entfal­tenden Tragödie.« (Filmfest Hamburg 2015)

Teil 1: Before the Fall
»Wie kann man in der Erwartung eines Krieges leben? Über mehrere Monate filmte der Regisseur das Leben von Fami­li­en­an­gehö­rigen, Freunden und Bekannten. Eine unter­schwel­lige Spannung legt sich über das Leben.« (Underdox)

Teil 2: After the Battle
»Die Ameri­kaner sind in den Irak einmar­schiert. Das Leben geht weiter. Alles ändert sich schlag­artig, als der junge Neffe des Regis­seurs durch einen gewalt­tä­tigen Angriff in den Tod gerissen wird.« (Underdox)

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