Ich, Don Giovanni

Io, Don Giovanni

»Wegen ketze­ri­scher Ansichten, aber auch wegen seines Lebens­wan­dels wird der Schrift­steller Lorenzo da Ponte aus dem vene­zia­ni­schen Hoheits­ge­biet verbannt. Nach Jahren der Odyssee lernt er 1781 in Wien durch Inter­ven­tion Salieris Mozart kennen. Der Kapell­meister will das ange­schla­gene Wunder­kind durch die Bekannt­schaft mit einem unbe­kannten Libret­tisten in Miss­kredit bringen; doch Mozart und der Exilant freunden sich an, und aus der Verbin­dung der eigenen Biografie mit der des Freundes Giacomo Casanova legt da Ponte den Grund­stein zur Oper „Don Giovanni“.

Der ganz der Musik verpflich­tete Film orien­tiert sich visuell an alten Gemälden, um die Verbin­dung von Kunst und Realität augen­fällig zu machen. In der Darstel­lung der welt­berühmten Oper beschränkt er sich auf Szenen von Proben und schafft so einen künst­le­ri­schen Freiraum für die Inter­ak­tion zwischen den Prot­ago­nisten.« (Film­dienst)

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