»Eine essayistische Montage aus tausenden Filmausschnitten untersucht, wie das Kino die Shoah über Jahrzehnte hinweg dargestellt und visuell geprägt hat – und stellt Fragen danach, was diese Bilder zeigen können, was sie verdecken und wie sie den Weg ins unser kollektives Gedächtnis fanden.
Aus mehr als 3.000 Spiel- und Fernsehfilmen montiert Holofiction ein dichtes Geflecht wiederkehrender Bilder, Motive und Erzählmuster. Züge, Gesichter, Gewalt: Was sich über
Jahrzehnte ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat, wird hier sichtbar gemacht und zugleich hinterfragt.« (Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg 2026)
| Holofiction | Filmmuseum München | Sa. 18:30 (Underdox · zu Gast: Regisseur Michal Kosakowski) |