Hitler und die Traumfabrik

Deutschland 2009 · 110 Minuten
Regie: Michael Kloft

Eine Doku­men­ta­tion von Spiegel TV:
»Wie Hollywood über den Diktator lachte, doku­men­tiert dieses Kapitel deutsch-ameri­ka­ni­scher Film­ge­schichte anhand zahl­rei­cher Archiv-Einspie­lungen von Film­aus­schnitten und Film­le­genden wie Billy Wilder. Letztere hatte das NS-Regime selbst nach Hollywood vertrieben und erhielt nun in Filmen und Comics die Quittung:
Zunächst hatte sich die Traum­fa­brik gesträubt, Hitler und die natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Verbre­chen in Spiel­filmen zu thema­ti­sieren. Zu groß waren die wirt­schaft­li­chen Inter­essen der Studios in Deutsch­land.
So war es ein unab­hän­giger Produzent, der den Bann mit einem Meis­ter­werk durch­brach. Kein gerin­gerer als Charlie Chaplin gab den Führer in seinem Film Der grosse Diktator der Lächer­lich­keit preis. Als der Film auch an der Kinokasse ein Erfolg wurde und die USA in den Krieg gegen Nazi­deutsch­land eintraten, gab es kein Halten mehr. In zahl­rei­chen Filmen und Cartoons wurde Hitler zur Witzfigur.« (3. Jüdische Filmtage 2012)

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