»Eine essayistische Spurensuche in Hamburg-Hammerbrook. Hier lebte früher die Familie des Filmemachers, bis der dicht besiedelte Arbeiterstadtteil durch die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg fast komplett zerstört wurde. Spuren sind bis heute ins Stadtbild eingeschrieben – sichtbare wie unsichtbare. Zwischen Mahnmal und Wiederaufbau versteckt sich Geschichte, die das ganze Viertel zu einem riesigen Friedhof gemacht hat. Die Gegend am östlichen Rand der Innenstadt war immer schon Bestandteil stadtplanerischer Strategien. Nach dem Krieg wurde das Areal zum Gewerbegebiet erklärt, heute sollen dort neue Wohnungen entstehen.« (Nordische Filmtage Lübeck 2023)
| Hammerbrook Blues | Werkstattkino | Sa. 17:30 (zu Gast: Regisseur Louis Fried) |