Der goldene Kompass

The Golden Compass

USA 2007 · 113 Minuten · FSK: ab 12
Regie: Chris Weitz
Drehbuch:
Kamera: Henry Braham
Darsteller: Nicole Kidman, Dakota Blue Richards, Sam Elliott, Eva Green, Daniel Craig u.a.

Der Film spielt in einer der unseren nicht ganz unähn­li­chen, aber mit vielen fantas­ti­schen Eigen­arten ange­füllten Paral­lel­welt, in der jeder Mensch einen »Daemon« hat – ein spre­chendes Wesen in Tier­ge­stalt, das seine Seele verkör­pert.

Beherrscht wird diese Welt vom »Magis­te­rium« – einer tota­litären Regierung, der nur noch der letzte, legendäre »Goldene Kompass« im Weg zur absoluten Macht steht. Dieser Goldene Kompass – ein Gerät mit quasi hell­se­he­ri­schen Fähig­keiten – wird dem Mädchen Lyra Belacqua vom Rektor ihrer Schule, dem Jordan College, anver­traut. Eines Tages verschwindet Lyras bester Freund Roger – als eines von vielen Kindern, die angeblich in den Norden verschleppt wurden. Lyra schwört, ihn zu retten, und wenn sie dazu bis ans Ende der Welt reisen müsste.

Zunächst scheint die an ihrer Schule auftau­chende, faszi­nie­rende Wissen­schaft­lerin und Aben­teu­er­rei­sende Marisa Coulter die Hilfe zu sein, die Lyra für ihre Rettungs-Mission braucht. Doch bald muss Lyra erkennen, dass sie droht, in eine Falle des Magis­te­riums zu gehen. Es scheint, dass sie nun ganz auf sich allein gestellt ist – doch da macht sie Bekannt­schaft mit dem Völkchen der seefah­renden Gyptians, die, zusammen mit einer Hexe und einem Piloten, zu ihren Verbün­deten werden.

Diese Gruppe von Freunden macht sich auf, den herauf­zie­henden Krieg zu verhin­dern, der die Existenz nicht nur von Lyras, sondern aller Paral­lel­welten bedroht.

Der Film ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie nach den His Dark Materials-Romanen von Philip Pullman. In den USA wurde ihm vor allem von konser­vativ-funda­men­ta­lis­ti­schen Kreisen unter­stellt, Propa­ganda für Pullmans aufge­klärt-athe­is­ti­sche Welt­an­schauung zu sein.

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