Die Gnade nichts zu sein

Deutschland 1997 · 84 Minuten
Regie: Vlado Kristl
Drehbuch:
Kamera: Vlado Kristl
Darsteller: Christin Fahl u.a.

»Das schafft man nie im Leben, natürlich, diese Gnade nichts zu sein. Ein spät­som­mer­li­cher Tag auf dem Lande, irgendwo in Frank­reich, Himmel und Wald, ein Bach, gesel­liges Beisam­men­sein, aufre­gende Mädchen. Ein Schrei begleitet den Film, intensiv, quälend, der manchmal an Hexen­folter denken läßt und manchmal an Befreiung durch elemen­tare Psycho- Urschreie. Man denkt an die Expe­ri­mente in Michael Powells PEEPING TOM – und siehe da, auch hier verläßt plötzlich der Filme­ma­cher, der Vater den ange­stammten Platz hinter der Kamera, Vlado Kristl tritt ein ins Bild. Am Ende dann doch die Gnade der Entspan­nung, Erlösung, Zeit­lo­sig­keit. Hamburg wird pari­se­risch, so unbe­schwert wie einst, als Céline und Julie sich auf ihren Trip begaben.« (Fritz Göttler)