»Das schafft man nie im Leben, natürlich, diese Gnade nichts zu sein. Ein spätsommerlicher Tag auf dem Lande, irgendwo in Frankreich, Himmel und Wald, ein Bach, geselliges Beisammensein, aufregende Mädchen. Ein Schrei begleitet den Film, intensiv, quälend, der manchmal an Hexenfolter denken läßt und manchmal an Befreiung durch elementare Psycho- Urschreie. Man denkt an die Experimente in Michael Powells PEEPING TOM – und siehe da, auch hier verläßt plötzlich der Filmemacher, der Vater den angestammten Platz hinter der Kamera, Vlado Kristl tritt ein ins Bild. Am Ende dann doch die Gnade der Entspannung, Erlösung, Zeitlosigkeit. Hamburg wird pariserisch, so unbeschwert wie einst, als Céline und Julie sich auf ihren Trip begaben.« (Fritz Göttler)