Gina Kim's Video Diary

Kim Gina – eui bidio ilgi

Südkorea/USA 2002 · 153 Minuten
Regie: Gina Kim
Drehbuch:
Kamera: Gina Kim
Schnitt: Gina Kim

»Der in kurze Szenen geglie­derte, von großer Offenheit gekenn­zeich­nete Film doku­men­tiert Gina Kims psychi­sche Krise und ihre allmäh­liche Genesung; der Film schildert Ginas Entwick­lung von adoles­zentem Narzissmus hin zu erwach­sener Selbst­ak­zep­tanz., der Akzeptanz ihres eigenen Körpers sowie – viel­leicht am wich­tigsten – ihrer Mutter. Das gesamte Material wurde von der Filme­ma­cherin während ihres Ameri­ka­auf­ent­halts 1996 bis 1999 gedreht.
Diese Geschichte einer jungen Erwach­senen stellt eine Mischung zwischen Vide­oper­for­mance und privatem Home-Movie-Tagebuch dar. [...] An der Schwelle zum Erwach­sen­werden blickt eine Tochter auf ihre Mutter: Für eine junge, im Selbst­fin­dungs­pro­zess befind­liche Frau ist das Bild einer über­ge­wich­tigen Frau, die ihren Lebens­traum nicht verwirk­licht hat und sich statt­dessen mit den Über­bleib­seln von Fami­li­en­essen beschäf­tigt, furcht­ein­flößend. [...] Aus Angst, so zu werden wie ihre Mutter, verlässt Gina im Alter von zwei­und­zwanzig ihr Eltern­haus. Im fremden Land leidet sie unter Mager­sucht...« (Forum, Berlinale 2003)

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Kinoprogramm München: Do. 14.03.2019 – Mi. 20.03.2019

Gina Kim's Video Diary (Kim Gina – eui bidio ilgi) (OmeU) Werkstattkino Do./Mo. 20:00 (Neues Asia­ti­sches Kino)
(artechock-Ankündigung)
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