Frost/Nixon

USA/GB/F 2008 · 122 Minuten · FSK: ab 6
Regie: Ron Howard
Drehbuch:
Kamera: Salvatore Totino
Darsteller: Michael Sheen, Frank Langella, Kevin Bacon, Rebecca Hall, Toby Jones u.a.

Verfil­mung eines Thea­ter­stücks über das denk­wür­dige Fern­seh­in­ter­view von 1977.

Nachdem US-Präsident Richard Nixon 1974 wegen der Watergate-Affäre aus dem Amt gejagt wurde, zieht er sich nach Kali­for­nien zurück. Er hat nie eine persön­liche Schuld einge­standen und wegen der Amnestie seines Nach­fol­gers bleibt ihm auch eine gericht­liche Aufar­bei­tung des Falls erspart, auf die viele Ameri­kaner hofften. So kann Nixon unge­hin­dert an seinem Comeback arbeiten.
Nixon soll unge­schoren davon kommen? Da fasst der austra­li­sche Talk­master David Frost einen toll­kühnen Plan. Er, der sonst für seichte Unter­hal­tung und seine Plau­de­reien mit Show­größen bekannt ist, möchte Nixon für das Fernsehen inter­viewen und ihm dabei den Prozess machen, den Nixon nie hatte. Mit einem dicken Scheck aus eigener Tasche kann er Nixon zu einem Vertrag über 5 mehr­s­tün­dige Inter­views verpflichten. Doch hat er zu hoch­ge­po­kert? Die ameri­ka­ni­schen Fern­seh­sender wollen ihm die Inter­views nicht refi­nan­zieren. Die Pleite droht. Und Nixon wird nicht umsonst Tricky Dicky genannt. Ist Frost ihm gewachen? In den ersten Sessions bestimmt Nixon das Gespräch. Es sieht so aus, als ob er sich endgültig rein­wa­schen könnte...

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