A Family in Bangalore

Indien 1957 · 30 Minuten
Regie: Paul Zils
Drehbuch:
Kamera: K. Vaikunth

Paul Zils hat eine wichtige Rolle in der Doku­men­tar­film­be­we­gung Indiens gespielt. Der gebürtige Deutsche Paul Zils landete während des Krieges in Indien als Inter­nierter. Er war ausge­bil­deter Film­tech­niker der UFA-Studios in Deutsch­land, hatte unter F.W. Murnau gear­beitet, dann in Hollywood, Bali und Tokyo beim Doku­men­tar­film. Als das Schiff, auf dem er reiste, torpe­diert wurde, lasen ihn die Briten auf und brachten ihn nach Indien in ein Inter­nie­rungs­lager. Nach der Frei­las­sung war er in der IFI (Infor­ma­tion Films of India) als Chef einer Außen­dienst­ab­tei­lung zusammen mit Jehangir Bhow­na­gary, Aubrey Menon, John Rowden und Brian Eastdale tätig. Als die IFI aufhörte, begann Zils in der Doku­men­tar­film­ab­tei­lung Indiens. Mehr als 100 Doku­men­tar­filme in Asien, die meisten davon in Indien. 1949-58 Heraus­geber des Magazins „Indian Docu­men­tary“, Präsident der Indian Docu­men­tary Producer Asso­cia­tion und Leiter des Verbandes der Infor­ma­tion Films of India.

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