Es war einmal eine Stadt der Narren

C'era una volta la città dei matti...

»Der Psych­iater Franco Basaglia war ein revo­lu­ti­onärer Vordenker für die einen, ein übler Nest­be­schmutzer für die anderen. In den 1960er Jahren prangerte er uner­müd­lich die kata­stro­phalen Miss­stände in den psych­ia­tri­schen Anstalten Italiens an, in denen Zwangs­ein­wei­sungen, Elek­tro­schocks und medi­ka­men­töse Ruhig­stel­lung der Patienten an der Tages­ord­nung waren. Nach einem jahre­langen, fast aussichtslos erschei­nenden Kampf gegen Hier­ar­chie und Büro­kratie übernahm er 1971 die Leitung der psych­ia­tri­schen Klinik in Triest mit der offen bekun­deten Absicht, diese aufzu­lösen. Er gründete die Reform­be­we­gung „Psich­ia­tria Demo­cra­tica“, deren Forde­rungen schließ­lich 1978 zur „Legge Basaglia 180“, einem Gesetz zur Abschaf­fung der psych­ia­tri­schen Anstalten führte.« (Circolo Cento Fiori)

Fernseh-Zwei­teiler.

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Kinoprogramm München: Do. 06.12.2018 – Mi. 12.12.2018

Es war einmal eine Stadt der Narren (C'era una volta la città dei matti...) (OmeU) Gasteig Fr. 18:30 (Teil 1), 20:30 (Teil 2) (Contro­cor­rente – Gegen den Strom)
(artechock-Ankündigung)
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