Draußen bleiben

Deutschland 2007 · 87 Minuten · FSK: ab 16
Regie: Alexander Riedel
Drehbuch:
Kamera: Martin Farkas
Schnitt: Ulrike Tortora, Gaby Kull-Neujahr

»Valentina (16) und Suli (17) sind beste Freun­dinnen. Kennen gelernt haben sie sich in einem Münchner Asyl­be­wer­ber­heim. Valentina ist mit ihrer Mutter und ihrem Bruder vor über zehn Jahren aus dem Kosovo nach Deutsch­land geflohen. Eine Aufent­halts­ge­neh­mi­gung haben sie nie bekommen, sie sind immer nur für ein paar Monate geduldet. In dieser Unsi­cher­heit ist Valentina aufge­wachsen. Suli kam mit ihrer Familie vor neun Jahren aus dem Nord­westen Chinas nach München. Sie hatten Glück, denn als Uiguren wurden sie als poli­ti­sche Flücht­linge anerkannt. Die Freun­dinnen sind viel unterwegs. In der Anony­mität der Stadt fühlen sie sich frei. Mit den anderen Mädels in U-Bahnhöfen oder auf dem Bolzplatz abhängen, mit Jungs tele­fo­nieren, lästern, albern sein. 'Harras Ladies' nennen sie sich. Valentina, unab­hängig, stark und selbst­be­wusst, ist die Anfüh­rerin der Mädchen­gang. Doch dann muss sie, die schon öfter mit der Polizei anein­ander geraten ist, eines Tages ins Jugend­ge­fängnis. 'Wider­stand gegen die Staats­ge­walt'. Nach ihrer Rückkehr ist plötzlich alles anders. Suli macht sich rar, aber Valentina hofft auf den Sommer.« (Katalog DOK.FEST München)