»Eigentlich sollte Agnes nur stellvertretend für ihre hysterische und nachlässige Schwester Karola die Blumen für ein entfernt bekanntes Ehepaar gießen. Doch schon bald interessiert sie sich immer mehr für die fremde Wohnung und das Leben ihrer abwesenden Bewohner. Selbst mitten in der Nacht bricht die schlaflose Wissenschaftlerin auf, um bei jedem Besuch mehr über die Vorbergs zu erfahren. Plötzlich wird die Wohnungstür aufgeschlossen, und Bruno Vorberg legt sich neben Agnes ins Bett. Sie weiß viel über ihn, er weiß nichts von ihr. Noch bevor er ihr Fragen stellen kann, schläft sie mit ihm, um danach schlagartig die Wohnung zu verlassen. Agnes ist hin und her gerissen zwischen der Freiheit, die ihr die Anonymität verspricht, und den Verpflichtungen, denen sie als Mutter und Ehefrau zu Hause gerecht werden muss.« (critic.de)