Automat Kalaschnikow

Deutschland 2000 · 95 Minuten
Regie: Axel Engstfeld, Herbert Habersack
Drehbuch: ,
Kamera: Wolfgang Thaler

Doku­men­ta­tion (Super 16mm -> 35mm, Farbe)

»Das Portrait einer Waffe, welche, wie keine andere, zur Verkör­pe­rung einer welt­weiten poli­ti­schen Idee wurde: AK 47 ist gleich­be­deu­tend mit bewaff­neten Unruhen und Kämpfen, für die ›Befreiung von impe­ria­lis­ti­scher Unter­drü­ckung‹ überall auf der Welt. Der Name an sich lässt die Bilder von Frei­heits­kämp­fern, Guerilla, Revo­lu­ti­onären, Terro­risten, Geldgier und „Befrei­ungs-Armeen“ entstehen. Aber am Ende des 20. Jahr­hun­derts ist die komplexe Idee der Welt­re­vo­lu­tion am Bröckeln. Heute sind weltweit über 70 Millionen dieser einfach zu hand­ha­benden und verhält­nis­mäßig billigen auto­ma­ti­schen Waffe mit ihrer tödlichen Zuver­läs­sig­keit für fast jedermann erhält­lich. AUTOMAT KALASCHNIKOW verbindet die Geschichte des geheimen Lebens des AK 47 Designers und Erfinders Michail T. Kalasch­nikow mit Guerillas, die mit der AK 47 kämpfen, sowie mit Krimi­nellen, für die die AK 47 die Vorzugs­waffe ist. Von dem kleinen, stillen Ort im Ural, wo Kalasch­nikow immer noch von seiner monat­li­chen US $ 50 Rente lebt, über die Hügel von Afgha­nistan und den Verste­cken der Mudja­heddin-Guerillas zu den Straßen von Los Angeles, wo die Polizei oft „hilflos“ den enorm schuss­kräf­tigen Kalasch­ni­kows der Gangster gegenüber­steht. AUTOMAT KALASCHNIKOW ist die außer­ge­wöhn­liche Geschichte von einem Mann und der anhal­tenden Legende seiner tödlichen Erfindung.

A portrait of a weapon which, unlike any other, has become the embo­di­ment of a global political idea: AK47 is synony­mous with armed struggle and battles for „libe­ra­tion from impe­ria­list suppres­sion“ all over the world. Its very name conjures up images of freedom fighters, guer­rillas, revo­lu­tio­na­ries, terro­rists, merce­na­ries and „People’s Libe­ra­tion Armies“. But at the end of the 20th Century, the complex idea of large-scale world revo­lu­tion has crumbled.
Today over 70 million of these easy to handle and rela­tively cheap automatic weapons are available on the global market, making the deadly relia­bi­lity of the AK47 within easy reach of just about anyone. AUTOMAT KALASHNIKOV links the parallel stories of the secret life of AK47 designer and inventor, Michail T. Kalash­nikov, with guer­rillas, fighting with AK47s and criminals for whom the AK47 is increa­singly the weapon of choice. From the small quiet town in the Urals where Kalash­nikov still lives on his modest $50/month pension, to the hills of Afgha­nistan and the hide-outs of Mudja­heddin guer­rillas, to the streets of Los Angeles where the police often find them­selves „out armed“ by gangsters boasting the firepower of AK47s. AUTOMAT KALASHNIKOV is the extra­or­di­nary story of one man and the lasting legacy of his deadly creation.

BIO-FILMOGRAPHIE
Axel Engstfeld

Geboren 1952. 1973 Studium der Psycho­logie in Innsbruck, 1974-80 der Thea­ter­wis­sen­schaften und Kunst­ge­schichte in Köln. 1982 auf Einladung des Goethe Instituts Reise durch die USA und Vorträge zur Methodik des Doku­men­tar­films an den „BIG-TEN“-Univer­sitäten des mittleren Westens. 1982-1988 Vorstands­mit­glied des „Filmbüro NW“. 1993 Jury­mit­glied für den Europäi­schen Filmpreis, 1996 Jury­mit­glied für den Emmy Award. Erhielt viele Preise.

Filme (Regie):
1977 SUFF MIT 14
1978 PRINZESSINNEN SIND WIR NIE GEWESEN
1979 RAUCHZEICHEN
1980 WEISSHÄUTE
1981 DER GUTE MENSCH VON SANTA FU
1981-82 VON RICHTERN UND ANDEREN SYMPATHISANTEN
1983 UNBELEHRBAR
1983 FEIERABEND
1983 DIE SCHWARZEN SHERIFFS
1983 KRIEG UND FRIEDEN
1984 FLIESSENDES GIFT
1984 GLADIATOREN
1984 PRÄDIKAT: BESONDERS GRAUSAM
1985 ICH DENKE NICHT NUR ANS PUBLIKUM
1986 PLAYBOY GERMANY
1987 BYE, BYE STARCLUB
1985-88 ANTARCTICA PROJECT
1988 EINS IN DIE PRESSE
1989 DER GESCHUNDENE BERG
1989-91 DAS ALASKA SYNDROM
1996-97 DER ZWEITE BLICK
1996-98 IM BANNKREIS DES NORDENS
1998-99 TIERKLINIK
1997-2000 AUTOMAT KALASCHNIKOW
1999-2000 OLYMPIA 2000 (in Produk­tion)

Herbert Habersack

Geboren 1958 in Linz, Oberös­ter­reich. Seit 1985 Arbeit in der Film­branche. Autor und Regisseur verschie­dener Doku­men­tar­filme.

Filme und Regie:
1992 VORKUTA – LIFE IMPOSSIBLE
1994 IM LAND BOD
1997/98 THE BEEHIVE – A WORKERS’ PARADISE
1997-2000 AUTOMAT KALASCHNIKOW

Produk­tion: Axel Engstfeld, Theodor-Heuss-Ring 26, D-50668 Köln, Tel. 0221-120510, Fax. 0221-135496, e-mail engst­feld­film@compu­serve.com, info@engst­feld­film.de
Gefördert von: Eurimages, Film­stif­tung NRW, Filmbüro NW
Urauf­füh­rung: Mai 2000 in München«
(15. inter­na­tio­nales Doku­men­tar­film­fes­tival München)

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