Arbeitswelt

Deutschland 2002/03 · 50 Minuten
Regie: Annika Eriksson

»Arbeits­welt wurde im Herbst 2002 in den Münchner Büros des Rück­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens Swiss Re gedreht. Kurz nach der Übernahme des in München ansäs­sigen Rück­ver­si­che­rers Baye­ri­sche Rück verlegte das Unter­nehmen seine Mitar­beiter*innen in eine neu fertig­ge­stellte, voll verglaste Firmen­zen­trale, deren Archi­tektur die damals vorherr­schenden Unter­neh­mens­ideale von Trans­pa­renz und Offenheit wider­spie­gelte. Die Video­in­stal­la­tion umfasst Gespräche mit 55 Mitar­beiter*innen, die Eriksson einlud, ihren Lieb­lingsort im neuen Gebäude zu zeigen, sich selbst und ihre Tätigkeit vorzu­stellen und darüber zu reflek­tieren, was der Begriff „Sicher­heit“ für sie bedeutet. Gemeinsam zeichnen diese Gespräche ein viel­schich­tiges Porträt eines Arbeits­platzes im Wandel, in dem insti­tu­tio­nelle Verän­de­rungen weniger durch offi­zi­elle Darstel­lungen als durch die Stimmen, Gewohn­heiten und alltäg­li­chen Beob­ach­tungen derje­nigen sichtbar werden, die diesen Wandel unmit­telbar erleben.« (Kunst­verein München)

Kinoprogramm München: Do. 16.07.2026 – Mi. 22.07.2026

Arbeits­welt (OmeU) Theatiner Filmkunst Do. 19:30 (zu Gast: Künst­lerin Annika Eriksson · Mod./Gespräch: Kuratorin und Autorin Juliette Desorgues)