»Neun Rollen wunderbares 16mm-Material, von denen acht die Allegorien aus Günther Anders 1931 posthum veröffentlichter Novelle ›Die molussische Katakombe‹ präsentieren, die das Faschistische im Kapitalismus – und umgekehrt – entblößt. Die Reihenfolge der Filmsequenzen, das heißt, die Geschichten und die Art und Weise wie bestimmte Motive, ästhetische Strategien und filmische Anordnungen eingeführt und ausgearbeitet werden, sind untereinander austauschbar. Was dem Material gemeinsam ist, sind Farben und Textur. Wenige Arbeiten vereinen so perfekt cineastische Sensibilität und marxistische Dialektik.« (Olaf Möller)