Allende – Der letzte Tag des Salvador Allende

Deutschland 2004 · 80 Minuten · FSK: ab 12
Regie: Michael Trabitzsch
Drehbuch: ,
Kamera: Bernd Meiners
Schnitt: Anja Neraal

»In den frühen Morgen­stunden des 11. September 1973 bricht der lange erwartete Putsch des chile­ni­schen Militärs unter General Pinochet gegen den drei Jahre zuvor gewählten Präsi­denten Salvador Allende los. Allende verschanzt sich mit einigen Getreuen im Präsi­den­ten­pa­last Moneda. Er weigert sich, auf das Ultimatum der Putschisten einzu­gehen und abzu­danken. In einer letzten Radio­an­sprache wendet er sich noch einmal an die chile­ni­sche Bevöl­ke­rung. Dann weist er seine Getreuen an, sich zu ergeben. Während das Militär bereits die Moneda stürmt, erschießt sich Salvador Allende in einem Nebenraum. Regisseur Michael Trabitzsch hat die über­le­benden Wegge­fährten Allendes aufge­sucht, die am 11. September an der Vertei­di­gung der Moneda teil­nahmen. Aus ihren Erzäh­lungen und zum Teil bisher unver­öf­fent­lichten Archiv­auf­nahmen entsteht das Porträt Salvador Allendes: Ein Mensch in der Revolte, dessen über­wäl­ti­gende Lebens­lust die zentralen Werte Würde und Freiheit mit einschließt...

›Salvador ist gestorben, das ist wahr‹, sagt sein alter Freund Carlos Jorquera. ›Aber es ist auch wahr, dass er überlebt hat, mehr als dreißig Jahre.‹« (Pres­se­text)