»Ein Porträt des estnischen Komponisten Arvo Pärt (geboren 1935), der ein international bedeutender Vertreter der Neuen Musik ist und in den vergangenen Jahren durch Filmmusiken (Tom Tykwers Winterschläfer & Heaven) einem breiteren Publikum bekannt geworden ist. Pärt besuchte die Jugendmusikschule in Rakvere, wo er seine ersten Kompositionsversuche machte, und das Konservatorium in Tallinn. Seine Lehrer waren Ille Martin (1903-1985) und Heiner Eller (1887-1979). Nach seinem Ausschluss aus dem sowjetischen Komponistenverband verließ er im Januar 1980 seine Heimat. Seit 1981 lebt er in Berlin. Seine Arbeit ist international. In einzelnen Kapiteln (Präludien) setzt der Film ein facettenreiches Bild des Künstlers zusammen. So ist er bei seinem ersten Besuch in seiner Heimat nach 13 Jahren Exil zu sehen, auf Spaziergängen mit seiner Frau, aber vor allem bei seinen Proben und Konzerten in Deutschland, Italien und Estland. Der Künstler erzählt Erinnerungen aus seinem Leben und äußert sich zu seiner Arbeit. Wir erfahren, wie er den „Tintinnabuli-Stil“ für sich entdeckt hat, und hören Ausschnitte aus seinem diversen Streichorchester- Gesangs- und Orgelstücken, darunter „Orient & Occident“, „Cecilia, vergine romana“, „Como anhela la cierva“ und „To Alina“.« (Nordische Filmtage Lübeck)
| 24 Prälüdien für eine Fuge (Arvo Pärt 24 prelüüdi ühele fuugale) (OmU) | Projektor im Gasteig HP8 | Do. 19:00 |