24 Prälüdien für eine Fuge

Arvo Pärt 24 prelüüdi ühele fuugale

Estland 2002 · 87 Minuten
Regie: Dorian Supin
Drehbuch:
Kamera: Dorian Supin

»Ein Porträt des estni­schen Kompo­nisten Arvo Pärt (geboren 1935), der ein inter­na­tional bedeu­tender Vertreter der Neuen Musik ist und in den vergan­genen Jahren durch Film­mu­siken (Tom Tykwers Winter­schläfer & Heaven) einem breiteren Publikum bekannt geworden ist. Pärt besuchte die Jugend­mu­sik­schule in Rakvere, wo er seine ersten Kompo­si­ti­ons­ver­suche machte, und das Konser­va­to­rium in Tallinn. Seine Lehrer waren Ille Martin (1903-1985) und Heiner Eller (1887-1979). Nach seinem Ausschluss aus dem sowje­ti­schen Kompo­nis­ten­ver­band verließ er im Januar 1980 seine Heimat. Seit 1981 lebt er in Berlin. Seine Arbeit ist inter­na­tional. In einzelnen Kapiteln (Präludien) setzt der Film ein facet­ten­rei­ches Bild des Künstlers zusammen. So ist er bei seinem ersten Besuch in seiner Heimat nach 13 Jahren Exil zu sehen, auf Spazier­gängen mit seiner Frau, aber vor allem bei seinen Proben und Konzerten in Deutsch­land, Italien und Estland. Der Künstler erzählt Erin­ne­rungen aus seinem Leben und äußert sich zu seiner Arbeit. Wir erfahren, wie er den „Tintinna­buli-Stil“ für sich entdeckt hat, und hören Ausschnitte aus seinem diversen Streich­or­chester- Gesangs- und Orgel­stü­cken, darunter „Orient & Occident“, „Cecilia, vergine romana“, „Como anhela la cierva“ und „To Alina“.« (Nordische Filmtage Lübeck)

Kinoprogramm München: Do. 29.01.2026 – Mi. 04.02.2026

24 Prälüdien für eine Fuge (Arvo Pärt 24 prelüüdi ühele fuugale) (OmU) Projektor im Gasteig HP8 Do. 19:00