Cinema Moralia – Folge 372
Die Zukunft, von der Heiner Müller sprach, ist unsere Gegenwart |
![]() |
|
| Unvergessen: Lars Rudolph in Béla Tarrs Die Werckmeisterschen Harmonien | ||
| (Foto: Goëss Film Airtime International Media) | ||
»Heiner war ein freundlicher Stoiker. Sein Zynismus war Güte, die reine Menschenfreundlichkeit, weil er Konflikte zu Ende dachte, die andere – weit grausamer – mit Illusionen verschleierten.«
Durs Grünbein über Heiner Müller, am 02.01.1996»Ich habe Schwierigkeiten, die ganze enorme Häßlichkeit der Gegenwart zu akzeptieren.«
Rolf Dieter Brinkmann, 1974
70 ist kein Alter, und so ist es auch bei Béla Tarr, dessen allzuvoreiliger Tod jetzt gemeldet wurde, und an die traurige Bilanz von 2025, dem Jahr der vielen Toten im Kino, gleich schon wieder fatal anknüpfte.
Ich habe Tarr zweimal ein bisschen persönlich erlebt; einmal im Foyer des Arsenal am Berliner Potsdamer Platz, als ich zum Kino kam, während sein Film Das Turiner Pferd dort lief, und er draußen nervös auf und ab schritt. Er war empört, dass einer nur zum Filmgespräch kam, ohne sich den Film auch anzugucken, stellte mich zur Rede und schien erst dann etwas beruhigt, als er mir glaubte, was ich
ihm hoch und heilig versicherte: Ich hatte den Film schon gesehen, sogar zweimal. Trotzdem blieb ein bisschen Unverständnis in seinem Gesicht, vermutlich darüber, dass ich mir alles nicht noch ein drittes Mal anschauen mochte.
Später dann war er freundlich, ruhig und humorvoll, gar nicht der rabaukige Grantler, als der er galt, und den er zumindest ein paar Tage vorher bei der Berlinale-Preisverleihung gegeben hatte, als er aus seiner Verärgerung auf der Bühne kein Hehl machte,
weil er nur den »Großen Preis der Jury« bekam, aber nicht den Goldenen Bären, der mal wieder an einen Iraner, an Asghar Farhadis Nader und Simin – Eine Trennung vergeben wurde. (So war es, auch wenn jetzt der »Spiegel« irreführend vom »Berlinale-Sieger 2011« schreibt, weil man glaubt, sonst gibt es keine Klicks).
Das zweite Mal war ein Abendessen in Istanbul, während des Festivals. Dort war er charmanter, aufgeräumter, und man ahnte, was sein Charisma ausmachte, warum so viele mit ihm zusammengearbeitet hatten, oder bei ihm studiert, wie viele meiner Freunde an der DFFB.
Mir selbst hat der letzte Zugang zu seinem Werk gefehlt, aber das Ringen darum, das, was sich hinter diesen bösen schwarzen Klötzen von Film verbarg, in angemessene Gedanken und Formulierungen zu bringen, war in seinem Fall so spannend und lohnenswert, wie kaum sonst.
+ + +
Manchmal ist das Fernsehen wie ein Aasgeier. Das zeigte sich bei jenem Ereignis, das bereits am dritten Tag des Jahres alle Hoffnungen, 2026 könnte ein bisschen besser werden als 2025, über den Haufen geworfen hat.
Für den deutsch-französischen Kulturkanal »arte« Anlass folgender Pressemitteilung: »Bei US-Militärschlägen gegen Venezuela am 3. Januar wurde Staatschef Nicolás Maduro festgenommen und in die USA gebracht, wo er wegen Drogenterrorismus angeklagt wird. Nun wollen die USA über die politische Entwicklung in Venezuela mitentscheiden. Als Interimspräsidentin wurde Maduros Vize Delcy Rodríguez bestimmt. Die Angriffe und die Entführung Maduros folgen einer Politik der
schrittweisen Eskalation durch die USA in den vergangenen Monaten.
arte erweitert sein Programm am 6. Januar um die Doku 'Venezuela – Maduros Machtkampf'. Die ursprünglich geplante Doku 'Drogenkrieg in Ecuador' wird im Anschluss gezeigt.«
Schon das »Wording« wirft Fragen auf. Im Deutschlandfunk erklärt der Medienwissenschaftler Thomas Wiegold sehr schlüssig, warum es nicht nur in diesem Fall in der Berichterstattung auf die Sprache ankommt.
Wiegold findet die fehlende Distanz der Bundesregierung und mancher Medien zu den USA »merkwürdig«: »Wir müssen
uns nur mal vorstellen, das Ganze wäre von Russen irgendwo in Zentralasien gelaufen, dann wäre die Kommentierung und die Begrifflichkeit sicher eine ganz andere.«
Darum, liebe Freunde von »arte«: Egal, was man über ihn persönlich denken mag, aber Maduro wurde nicht »festgenommen« und in die USA »gebracht«, denn mit ganz normaler Rechtsstaatlichkeit hat all das aber auch gar nichts zu tun. Er wurde in einem gewaltsamen militärischen Angriff ohne rechtsstaatliche Grundlage und gegen UNO-Konventionen gekidnapped und in die USA verschleppt.
Naja, und dann fragt man sich, warum »arte« dem Publikum einen zwei Jahre alten, spätestens von den neueren Ereignissen überholten Film noch einmal vorsetzen und mit einem aktuellen Framing versehen muss. Wenn schon denn schon wäre eine tatsächlich aktuelle Debatte über die Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland in der Wahrnehmung dieses Geschehens interessant gewesen. Emmanuel Macron hat die US-Aktion nämlich bereits am Sonntag kritisiert. Das Vorgehen der USA werde von Frankreich »weder unterstützt noch gebilligt«, sagte Macron, »wir verteidigen das Völkerrecht und die Freiheit der Völker«.
+ + +
Der iranische Regisseur Jafar Panahi, Gewinner der Goldenen Palme mit Ein einfacher Unfall, steht ein weiteres Mal vor iranischen Gerichten.
Laut einem Bericht von Mansour Jahani, einem unabhängigen internationalen Filmjournalisten, schrieb der Anwalt Mostafa Nili in den sozialen Medien auf X: »Nach der Berufung gegen die einjährige Haftstrafe wegen propagandistischer Aktivitäten
gegen das Regime von Herrn Jafar Panahi hat die Abteilung 26 des Teheraner Revolutionsgerichts den Verhandlungstermin auf den Januar 2026 festgesetzt.«
Am Montag, dem 1. Dezember 2025, verurteilte die Abteilung 26 des Islamischen Revolutionsgerichts in Teheran Jafar Panahi in Abwesenheit zu einem Jahr Haft sowie zu einem zweijährigen Ausreiseverbot. Zusätzlich wurde ihm die Mitgliedschaft in politischen und sozialen Gruppen oder Fraktionen untersagt. Als
Begründung wurden propagandistische Aktivitäten gegen das Regime angeführt.
Derzeit hält sich Panahi aber nicht im Iran auf, sondern im Ausland – vor allem in Frankreich und den USA, wo er derzeit seinen Film präsentiert und die Oscar-Kampagne begleitet. Das liegt daran, dass er nach jahrelangem Ausreiseverbot 2023 erstmals wieder aus dem Iran ausreisen konnte.
Allerdings hat er erklärt, dass er plane, trotz eines Haftbefehls und der Verurteilung in Iran zurückzukehren, um weiterhin dort zu arbeiten und seine Familie nicht dauerhaft verlassen zu müssen. Berichten zufolge könnte seine Rückkehr dazu führen, dass er im Iran festgenommen wird.
+ + +
70 ist kein Alter, 66 schon gar nicht. Vor 30 Jahren ist Heiner Müller gestorben. Der Verlust wirkt zumindest in Berlin nach wie vor so stark nach, als sei dies erst vor einem Jahr geschehen. Allerdings gilt das für Ost- und Westdeutsche sehr unterschiedlich: Für den deutschen Osten war sein Tod ein existentieller Verlust, für den Westen Deutschlands war er schon seit dem Mauerfall tot.
+ + +
Der »Spiegel« brachte das seinerzeit ganz gut und bissig auf den Punkt: »Für Peter Iden in der 'Frankfurter Rundschau' und Arno Widmann in 'Der Zeit' verendete der Dramatiker mit der Wiedervereinigung, für Gerhard Stadelmaier in der 'FAZ' schon mit dem Mauerfall. Richard Herzinger im 'Tagesspiegel' sah Müller nach dem Ende der DDR von Marx zu Jünger fliehen und dann vollends zum Entertainer schrumpfen. ... 'Heiner Müller: Wer erbt seine Mios?' fragt deshalb das Boulevardblatt
BZ...«
Dann weiter:
»4. November auf dem Berliner Alexanderplatz. Jeder schmiert jedem Honig um die Backe. Nur Parisbar-Müller, schon ein paar Wodka intus, lässt den 'dritten Weg' links liegen, sich einen Zettel in die Hand drücken und kommt dem enthusiasmierten Volk mit Schweiß: 'Die nächsten Jahre werden für uns kein Zuckerschlecken. Der Staat fordert Leistung, bald wird er mit Entlassungen drohen.' Unruhe, schließlich Pfiffe, doch Müller, weit gereist, weiß, wovon er spricht.
Ein paar Monate später weiß es auch der Rest und beginnt zu lamentieren. Doch da steckte er schon bis zum Hals in der Scheiße, in die er sich selber ritt.«
+ + +
Jetzt steht in unserer Qualitätspresse so gut wie nichts dazu. Ausschließlich – und auch das ist bezeichnend – in der »Berliner Zeitung«, die sich gerade erstaunlichen Eigensinn und Wege quer zu allem Mainstream erlaubt. Es gibt Kollegen, die einen gerade davor warnen, für diese Zeitung zu schreiben; es gibt andere, die sagen, gerade dort mache es jetzt noch besonderen Spaß. Überflüssig hinzuzufügen, welcher Seite ich mehr zuneige.
Interessanter noch als was
Autoren sagen, ist das, was die Leser meinen. Ich kenne ziemlich viele Leute in Berlin, die die »Berliner Zeitung« im letzten Jahr wieder zu lesen angefangen haben, nicht unbedingt, weil sie darin ihre Meinung bestätigt bekommen, aber zumindest, weil sie nicht so langweilig ist wie all die anderen.
Es ist eine Zeitung für Querdenker, aber vor allem für jene, die bei dem Wort nicht an Aluschwurbler, Impfgegner und AFD-Wähler denken, sondern an Peter Glotz, Kurt Biedenkopf, Gerhart Baum
und Heiner Geißler, an politische Köpfe also, die nicht doof genug für bedingungslose Parteidisziplin waren, und sich einen Blick übern Tellerrand, sozusagen politische Feindaufklärung herausnahmen – einfach weil sie es wollten und konnten.
Heiner Müller hat auch die »Berliner Zeitung« gelesen, nicht das »Neue Deutschland«.
In der »Berliner Zeitung« schrieb zum Todestag der Dramaturg Stephan Suschke. Er berichtet von den letzten Tagen, davon wie Müller noch nach Weihnachten gearbeitet hatte, wie schnell dann der Tod kam. Am BE, dessen Intendant er war, wurde gespielt: »Bevor die Vorstellung begann, trat Hermann Beyer vor den roten Vorhang und gab Müllers Tod bekannt. Es wurde mit eisiger Schwere gespielt, der Applaus am Ende durch den Eisernen Vorhang abgeschnitten.
...
Wir, im nun kalten, dunklen
Theater, versuchten aus der depressiven Starre herauszukommen und ... organisierten Acht-Stunden-Lesungen im Foyer des Theaters. Schauspieler aller Berliner Theater, Bühnenarbeiter, Dichter – aus Ost und West – lasen vom 2. bis zum 9. Januar, Müllers Geburtstag, seine Texte. Es war eine Möglichkeit, die Betroffenheit produktiv zu machen, vielleicht eine Ersatzhandlung, aber schnell erwies sich, dass zumindest Müllers Formulierung vom äußerst 'geringen Gebrauchswert
des Todes' etwas vorschnell war.«
Die Lesungen wurden von Tag zu Tag voller; vor dem Foyer saßen junge Leute auf dem Boden – das Bewusstsein, dass Müllers Tod eine Zäsur war, wuchs mit jeder Zeile: Man begab sich ins Auge des Taifuns, wo es sehr still, sehr konzentriert war, unaufgeregt, manchmal komisch – eine endlose Trauerfeier. Am 15. Januar fand zu Müllers Ehren unter dem Titel 'Whiskys and Cigars' eine große Party in der Volksbühne statt, die bis in die Morgenstunden dauerte. ... Aber Müller war immer noch tot.
+ + +
Das frühe Sterben Heiner Müllers ist auch ein schwerer Verlust für das deutsche Kino. Denn als Anreger ästhetischer Diskurse wie als Lehrer für Schauspieler und Regisseure, natürlich auch für Drehbuchautoren ist Müller unersetzbar. Man vergisst gerne, wie viele heute wichtige Darsteller durch ein »Müller-Training« hindurchgegangen sind: Es ist faszinierend zuzuhören, wenn R.P. Kahl, der in sehr jungen Jahren bei Müllers »Hamletmaschine« mitspielte, bei verschiedenen Gelegenheiten immer wieder mal öffentlich davon erzählt.
Es gibt ein paar Filme über seine Arbeit, wie »Quartett« und auch die »Hamletmaschine«.
+ + +
Müller war auch ein Kinogänger. Von Godard hat er viel gelernt, ihn begriff er als »Anwendung von Brechts Ästhetik auf das Kino. Man sieht den Film bei ihm arbeiten, nicht einfach ein Abbild. Man sieht, wie Filme gemacht werden, dass Filme Arbeit sind und nicht Naturprodukte wie im traditionellen Kino.«
Es gebe andererseits auch Filme von Elia Kazan, die er nie vergessen werde: Die Faust im
Nacken oder von Visconti Rocco und seine Brüder, die er Anfang der 90er Jahre nochmal in Originalfassung gesehen hat. Müller kommentierte dieses Erlebnis, solche Filme werde es in Europa nicht mehr geben, »weil die Wirklichkeit sie nicht mehr hergibt. Die menschliche Substanz ist aufgebraucht oder zermahlen und weil das Kino von den Künsten die am meisten kannibalische ist, gibt es da
jetzt zunehmend nur noch Plastikfood, Remakes und Design. Die Ausnahmen kannst du an den Fingern deiner Freunde abzählen, deren Zahl auch schrumpft.«
+ + +
Heute kann man vom Apokalyptiker Heiner Müller unter anderem lernen, was noch alles auf uns zukommt: »In achtzig Jahren wird das alles hier Schutt sein«, sagte er 1986 beim Blick vom Balkon seines Plattenbaus in Friedrichshain über die Asphaltstadt Berlin. Das ist natürlich unter anderem auch ein Brecht-Zitat – »Von diesen Städten wird bleiben: der durch sie hindurchging, der Wind!/ ...Wir wissen, daß wir Vorläufige sind/ Und nach uns wird kommen: nichts Nennenswertes./ Bei den Erdbeben, die kommen werden, werde ich hoffentlich/ Meine Virginia nicht ausgehen lassen durch Bitterkeit« –, aber auch das Wissen des »Katastrophenliebhabers« (Heiner Müller) um das Monströse der bleichen Mutter Germania: »Den Untergang der Bundesrepublik werde ich wohl nicht mehr erleben.«
Wir schon. »Vorglühen mit Heiner Müller am Vorabend der Katastrophe« hat darum die Filmregisseurin und Schriftstellerin Laura Laabs (Rote Sterne überm Feld) ihren Abend genannt, zu dem sie am 30.Todestag gemeinsam mit der Volksbühne in den Roten Salon geladen hatte.
»Der Geist und die Weitsicht Müllers fehlen heute«, hieß es in der Einladung, »bereits mit dem Ende des Kalten Krieges, das angeblich mit dem Ende der Geschichte zusammenfallen sollte, sah Müller die 'Bahn der Beschleunigung, die in der Vernichtung endet', betreten. Die Zukunft, von der Müller damals sprach, ist unsere Gegenwart. Eine Gegenwart der multiplen Krisen, in der die Katastrophe greifbar ist, der wir wahlweise quasselnd oder sprachlos beiwohnen oder eben, wie es Müller sagen
würde, gefangen in 'programmierten Sinnschleifen'.
In dem zeitgeschichtlichen Umbruch 1988 bis 1991 führte der Dramaturg und Publizist Frank Raddatz mit dem Dramatiker Gespräche: über den Rückflug des Kapitalismus, über die Zukunft Europas, über das Klima (Ozonloch), die Weltrevolution und über das Szenario einer möglichen Auslöschung der Menschen. Aus heutiger Sicht wirken die Texte prophetisch.
Im Roten Salon dienen sie als Medium, um uns selbst wieder ins Sprechen zu
bringen; mit dem Toten Heiner Müller. Und all den Toten, von deren Erfahrungen wir lernen sollten, wenn die Gespenster der Vergangenheit in unsere Gegenwart drücken. Und wir uns mit ihnen über unsere Lage verständigen können. In wen oder was wird der Geist von Heiner Müller fahren?«
Zu den denkbar einfachen Spielregeln dieser Silvester-Beschwörung gehörten Getränke und Lesungen aus »Zur Lage der Nation und Jenseits der Nation; Gespräche von Frank Raddatz mit Heiner Müller«.
+ + +
»Auch die Gewaltfreiheit der DDR-Revolution 1989 war ein deutsches Verhängnis. Der versäumte Angriff auf die Intershops mündet in den Kotau vor der Ware. Von der Heldenstadt Leipzig zum Terror von Rostock: das unterdrückte Gewaltpotenzial, keine Revolution/Emanzipation ohne Gewalt gegen die Unterdrücker, bricht sich Bahn im Angriff auf die Schwächeren: Asylanten und (arme) Ausländer, der Armen gegen die Ärmsten, keinem Immobilienhai, gleich welcher Nation, wird ein Haar
gekrümmt. Die Reaktion auf den Wirtschaftskrieg gegen das Wohnrecht ist der Krieg gegen die Wohnungslosen. Im Meer der Überfremdung ist Deutschsein die letzte Illusion von Identität, die letzte Insel.«
Heiner Müller
Dieses Zitat kann man auch als Beschreibung der aktuellen Lage, nicht nur in der Bundesrepublik verstehen.
+ + +
Wir könnten ihn heute gut brauchen. Was bleibt, sind immerhin die Filme von Alexander Kluge in dessen »dctp›, zum Beispiel dieser hier oder auch dieser.‹«
Das Literaturforum im Brecht-Haus begeht den 30. Jahrestag von Müllers Beerdigung mit einer Veranstaltung am 16. Januar, um 19 Uhr. Mit dabei sind Corinna Harfouch, Mark Lammert, Nikolaus Müller-Schöll und Stephan Suschke.