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»Woher stammen die Vermögen in einer Gesell­schaft, in der es Reichtum im Prinzip bis 1989 nicht gab? Maria Popistașu und Alexandru Baciu spielen diese Frage am Beispiel einer Familie durch, der es offen­sicht­lich sehr gut geht. Besonders deut­li­chen Ausdruck findet dieser Umstand in der Weinbar, die Olga betreibt: Sie beschäf­tigt sich mit den aller­feinsten Unter­schieden des Geschmacks. Als die Groß­mutter stirbt, wird das Gefüge porös. Denn die Frau, von der Olga und ihre Geschwister ihren offen­sicht­lich bedeu­tenden Start­vor­teil im Leben hatten, war tief in den Kinder­handel und die Adop­ti­ons­be­trü­gerei verstrickt, die vor allem in den 1980er Jahren in den Kinder­heimen der Diktatur erwuchsen. Für die nach­fol­genden Gene­ra­tionen stellt sich nun die Frage, wieviel sie davon wissen wollen.« (Rumä­ni­sches Film­fes­tival München 2026)

Kinoprogramm München: Do. 05.11.2026 – Mi. 11.11.2026

Y (OmeU) Filmmuseum München Fr. 21:00 (Rumä­ni­sches Film­fes­tival · zu Gast: Regieduo Maria Popistașu und Alexandru Baciu)