»Gianina kocht, putzt und hütet den Sohn eines wohlhabenden französischen Paares in Bordeaux. Ihr eigenes Kind, die neunjährige Maria, wartet derweil sehnsüchtig auf sie in Rumänien, doch Nähe gibt es nur per Videocall. Pierre und Marguerite sind nie offen grausam, aber ihre linksbürgerliche Fürsorge ist reine Fassade: Beim Abendessen soll Gianina als „die aus dem Osten“ die Zukunft Europas kommentieren, an Weihnachten platzt ihre lang ersehnte Heimreise zu ihrer Tochter, weil die Herrschaften andere Pläne haben. Nebenbei probt sie in einem Amateurtheater eine Bühnenfassung von Octave Mirbeaus „The Diary of a Chambermaid“ und spielt dort die Rolle, die sie im echten Leben lebt.« (Filmfestival Cottbus 2026)
Modernisierung des Sittenromans von Octave Mirbeau aus dem Jahr 1900, den bereits Jean Renoir und Luis Buñuel verfilmt haben.
| Tagebuch einer Kammerzofe (Le Journal d'une femme de chambre) (OmU) | Filmmuseum München | Mi. 21:00 (Rumänisches Filmfestival · Preview) |