»Vor einem Wohnhaus in Bukarest liegt eine Frau einfach da, neben der Eingangstür, es ist nicht ganz klar, was mit ihr ist. Jemand ruft eine Ambulanz, und rasch stellt sich heraus: die Frau, die in dem Haus gewohnt hatte, ist tot. Sie wird mit einer Folie bedeckt, deren leuchtende Spiegeleffekte einen der stärksten Eindrücke in Don’t Let Me Die ausmachen. Eine junge Frau namens Maria sieht sich aufgerufen, als Nachbarin die
Angelegenheiten der toten Isabela wahrzunehmen. Sie öffnet deren Wohnung, findet dort zwei Hunde vor, die sie pflegt, sie kümmert sich um die Beerdigung und später um das Grab, sie lernt den entfremdeten Sohn der Toten kennen.
Andrei Epure lässt die Geschichte von Maria zunehmend rätselhafter werden, und führt sie in die Nähe eines Genres, das im gegenwärtigen Kino große Bedeutung gewonnen hat: Body Horror.« (Rumänisches Filmfestival München 2026)
| Don't Let Me Die (Nu ma lasa sa mor) (OmeU) (+Vorfilm »Interfon 15«) | Filmmuseum München | Di. 21:00 |