Nach der Kreuzigung kommt die Hölle |
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| Das Ende der Fiktion... | ||
| (Foto: Netflix) | ||
Von Axel Timo Purr
In der ersten Folge der fünften Staffel von „Fauda“wird gebetet. Eli und sein beduinisch-arabischer Freund Abu Musah, genannt Salem, sitzen in Marseille nebeneinander, der eine Muslim, der andere Jude, und wenden sich gleichzeitig an ihren jeweiligen Gott. Es ist eine jener kleinen Szenen, wie „Fauda“ sie in seinen besten Momenten immer wieder gefunden hat: Religion trennt hier nicht, sie verbindet. Zwei Männer sprechen verschiedene Gebete und tun doch dasselbe. Für einen Augenblick scheint darin sogar die Möglichkeit einer anderen Welt auf.
Auch am Ende der fünften Staffel wird gebetet. Doch diesmal sind es nur noch jüdische Gebete. Eli ist tot, an seinem Grab wird um Frieden gebeten, und Doron spricht und spricht, ohne dass das Gebet den Trost spendet, den es spenden könnte. Was er unmittelbar danach tut, lässt den Frieden dann noch einmal unerreichbarer erscheinen als zuvor. Die narrative Klammer von elf Folgen, die „Fauda“ zwischen diese beiden Gebete setzt, könnte kaum trostloser sein.
Vielleicht musste es so kommen. Die vierte Staffel endete mit einem Bild, das beinahe einer Kreuzigung ihrer Protagonisten glich. Schwer verwundet lagen Doron, Eli, Steve und Sagi nach dem Angriff nebeneinander auf dem Boden. Wer nach einer Kreuzigung auf Auferstehung gehofft hatte, bekommt nun stattdessen eine Höllenfahrt.
Denn die fünfte Staffel von „Fauda“ ist über weite Strecken nicht mehr jene Serie, die „Fauda“ einmal war. Ihre große Qualität bestand von Beginn an nicht einfach in ihrer enormen Spannung oder in den virtuosen Undercover-Operationen der israelischen Mista’aravim-Einheit. Es war vielmehr das manchmal fast schwindelerregende Wechseln der Perspektive. Kaum hatte man sich eingerichtet in der Gewissheit, zu wissen, wer Täter und wer Opfer war, rückte die Serie näher an die andere Seite heran. Sie gab auch ihren palästinensischen Figuren Eltern und Kinder, Begehren und Ängste, Loyalitäten und Verrat. Empathie bedeutete hier nie Zustimmung. Aber sie machte einfache moralische Gewissheiten schwer.
Das war keineswegs unumstritten. „Fauda“ ist seit seinem Start 2015 eine israelische Serie mit israelischer Kernperspektive geblieben, entwickelt von Lior Raz und dem Nahostjournalisten Avi Issacharoff, die ihre eigenen Erfahrungen in israelischen Einheiten in die Serie einbrachten. Gerade aus palästinensischer Perspektive wurde ihr deshalb immer wieder vorgeworfen, israelische Gewalt zu normalisieren und palästinensische Lebenswirklichkeiten nur so weit sichtbar zu machen, wie sie für die israelische Geschichte benötigt werden.
Doch spätestens mit der dritten Staffel entwickelte „Fauda“ daraus eine Doppelhelix aus Empathie und gnadenlosem analytischem Kalkül. Mit dem jungen palästinensischen Boxer Bashar Hamdan rückte eine Figur ins Zentrum, deren Radikalisierung nicht einfach vorausgesetzt, sondern als tragisches Coming-of-Age erzählt wurde. Israelis und Palästinenser erschienen als politische Gegner und zugleich als tragische Wahlverwandte, kulturell und sprachlich oft näher beieinander, als ihre Ideologien es zuließen.
Schon die Sprache war Teil dieser Poetik. Arabisch und Hebräisch markierten Identitäten und ließen sie zugleich ineinanderfließen. Die israelischen Undercover-Agenten sprechen Arabisch, arabische Grußformeln wandern in ihren privaten Alltag, „Habibi“ wird auch unter jüdischen Männern zur selbstverständlichen Anrede. Die Grenze zwischen den Welten verlief durch die Figuren selbst.
Und diese Ambivalenz hatte eine erstaunliche Wirkung außerhalb Israels. Raz berichtete schon 2020, selbst politisch weit rechts stehende Israelis hätten ihm erzählt, durch „Fauda“ erstmals Empathie für Palästinenser entwickelt zu haben; umgekehrt hätten ihm Palästinenser gesagt, sie empfänden durch die Serie erstmals Mitgefühl mit Israelis. Das ist die Aussage eines der Macher und kein empirischer Nachweis gesellschaftlicher Versöhnung. Doch dass „Fauda“ gerade in der arabischen Welt ein ungewöhnliches Publikum erreichte, lässt sich gut belegen. Die Khaleej Times bezeichnete die Serie 2020 als eine „Brücke zwischen Arabern und Juden“ und berichtete, „Fauda“ sei in den Vereinigten Arabischen Emiraten zeitweise die meistgesehene Serie gewesen.
Einer Fernsehserie deshalb gleich die Wirkung der Abraham-Abkommen zuzuschreiben wäre vermessen. Bemerkenswert bleibt aber, dass eine Reporterin der emiratischen „Khaleej Times“ damals nach Tel Aviv reiste, um Raz zu treffen, und dass dieser von Begegnungen mit Palästinensern, Iranern, Syrern, Libanesen, Kuwaitis und Emiratis berichtete, die wenige Jahre zuvor kaum vorstellbar gewesen wären. Populäre Kultur kann Wahrnehmungsräume öffnen, bevor Politik sie betritt.
Die vierte Staffel trieb dieses Prinzip über Israel und die palästinensischen Gebiete hinaus. Plötzlich wurde Molenbeek zum Schauplatz. Der israelisch-palästinensische Konflikt erschien nicht länger als regionaler Binnenkonflikt, sondern als ein Geflecht, das längst nach Europa und bis in den Iran reichte. Selbst dort verweigerte sich die Serie noch den einfachsten Zuordnungen.
Und auch das arabische Publikum blieb dabei. Staffel 4 erreichte 2023 Platz eins der Netflix-Charts im Libanon und die Top Ten in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Jordanien.
Am Ende dieser vierten Staffel blieb allerdings nur noch die Kreuzigung.
Und dann kam der 7. Oktober.
Die Autoren hatten zu diesem Zeitpunkt längst mit Staffel fünf begonnen. Lior Raz hat später von einer verworfenen Idee erzählt, die im Rückblick beinahe unheimlich wirkt: Terroristen sollten eine ganze israelische Ortschaft überfallen, Menschen entführen und Israel zu Verhandlungen zwingen. Issacharoff hielt die Idee damals für zu unrealistisch. Dann geschah der 7. Oktober – in einer Dimension, die das zuvor als unglaubwürdig Verworfene weit übertraf.
Vielleicht liegt genau darin der Schlüssel zu dieser Staffel: Die politische Realität hat eine Fiktion überholt, die deren eigene Autoren zuvor für unglaubwürdig hielten. Die bis dahin entwickelte Geschichte wurde aufgegeben beziehungsweise grundlegend umgeschrieben. Eine Serie, die von der politischen Wirklichkeit des Nahen Ostens lebt, könne, so Issacharoff heute, das größte Ereignis in Israel seit Jahrzehnten nicht ignorieren.
Nach diesem Ereignis ist von der alten Ambiguität wenig übrig.
Und das kann man der fünften Staffel natürlich vorwerfen. Man kann sogar sagen, dass sie die schwächste Staffel von „Fauda“ ist. Doch dieses Urteil stimmt nur unter den ästhetischen Voraussetzungen einer Welt vor dem 7. Oktober 2023. Denn zugleich ist sie auch die faszinierendste Staffel dieser Ausnahmeserie.
Nicht weil sie besser wäre, sondern weil man selten so unmittelbar beobachten kann, wie politische Realität die Poetik eines fiktionalen Werkes beschädigt, verändert und zu einer Reaktion zwingt. Die fünfte Staffel ist weniger ein Thriller über den israelisch-palästinensischen Konflikt als eine introspektive Therapie, vielleicht sogar eine Katharsis für eine verwundete israelische Gesellschaft. Und diese Therapie geht auf Kosten jener Ambiguität, von der „Fauda“ einmal lebte.
Dass dies keine bloße Interpretation ist, bestätigen die Macher inzwischen beinahe selbst. Schreiben sei für ihn eine Form der Katharsis, sagt Raz; mit „Fauda“ versuche man, durch Schreiben, Drehen und Spielen die eigenen Wunden zu heilen. Issacharoff beschreibt die Arbeit an der fünften Staffel noch unmittelbarer: „It allowed me to breathe again.“ Schmerz und Wut konnten in ein Drehbuch verwandelt werden.
»Nach dem 7. Oktober war alles anders. Das kriegst du nicht mehr raus«, sagt Steve in der sechsten Folge. Man kann diesen Satz beinahe als poetologisches Programm der gesamten Staffel verstehen.
Auch die Figuren sind Versehrte. Doron beginnt die Staffel in Therapie. Eli hat seine Familie verloren. Steve bleibt irgendwann nur noch die bittere Feststellung: »Ich bin der Letzte, wie in so einer beschissenen Reality Show.« Selbst Gabi, der ewige Strippenzieher, bekommt von Dorons Frau vorgeworfen, dass diese Männer für ihn niemals Familie gewesen seien, sondern Menschen, die er benutzt habe.
Kurz scheint es zunächst, als wolle die Serie dennoch zu ihren vertrauten Mustern zurückkehren. Doron begegnet in Marseille Anne, gespielt von Mélanie Laurent, einer selbst versehrten Französin, die sich radikalisiert hat. Wieder scheint jene unmögliche Nähe zur anderen Seite möglich, die „Fauda“ seit seinen Anfängen begleitet. Wieder könnte Doron sich ausgerechnet in eine Frau hineinbewegen, die auf der anderen Seite des Konflikts steht.
Doch diesmal verweigert die Serie ihr eigenes Muster.
Das ist möglicherweise wichtiger, als es zunächst aussieht. Denn die alte „Fauda“-Poetik ist noch vorhanden, aber nur noch als Erinnerung. Die Serie weiß noch, wie sie früher erzählt hätte. Sie kann oder will es nur nicht mehr.
Dann kommen die Folgen sieben und acht.
Vor ihrer Ausstrahlung warnte yes die eigenen Zuschauer ausdrücklich. Wer die Rekonstruktion des 7. Oktober nicht ertragen könne, dürfe beide Episoden überspringen; die weitere Handlung lasse sich trotzdem verstehen. Die Folgen wurden später sogar frei zugänglich gemacht, weil yes ihnen ausdrücklich eine gesellschaftliche Bedeutung als dramatische Auseinandersetzung mit dem 7. Oktober zuschrieb.
Dramaturgisch stimmt das mit dem Überspringen. Für das Verständnis dieser Staffel stimmt es keinesfalls. Denn für zwei Folgen hört „Fauda“ beinahe auf, „Fauda“ zu sein. Der Thriller tritt zurück, an seine Stelle tritt die Rekonstruktion. Wir erleben noch einmal den Morgen des 7. Oktober, die Überfälle, das Versagen der Sicherheitsstrukturen und Elis verzweifelten Versuch, seine Familie zu erreichen. Gerade weil die Serie nicht versucht, jedes bekannte Grauen noch einmal zu zeigen, wird dieses Re-enactment beinahe unerträglich. Die Fiktion rückt so dicht an die dokumentierte Wirklichkeit heran, dass sich beides kaum noch voneinander lösen lässt.
Danach versucht „Fauda“, wieder Thriller zu werden. Und tatsächlich gelingt das gegen Ende noch einmal mit jener alten, fast körperlichen Wucht. Ein Anschlag am israelischen Gedenktag für die gefallenen Soldaten wird zur großen Suspense-Maschine. Für einen Moment steht „Fauda“ von den Toten auf.
Nur um anschließend umso trostloser zu enden.
Kurz zuvor fällt allerdings noch ein Satz, der weit über die Handlung hinausweist. Nach der Befragung Annes sagt Gabi: „Ich werde die Europäer nie verstehen.“
Man kann ihn als einen der üblichen „Fauda“-Seitenhiebe auf ein Europa verstehen, dessen rechtsstaatliche, bürokratische Terrorbekämpfung die Serie schon in der vierten Staffel dem israelischen Pragmatismus gegenübergestellt hatte. Doch nach dem 7. Oktober klingt der Satz anders. Er bezeichnet inzwischen einen Wahrnehmungsabgrund.
Europa und Israel blicken auf den 7. Oktober, den folgenden Krieg in Gaza und dessen Opfer zunehmend aus unterschiedlichen Erfahrungs- und Deutungsräumen. Gabys Satz ist deshalb weniger politische Analyse als Symptom. Und gerade darin zeigt er, wie schwer eine politische Lösung dieses Konflikts geworden ist: Nicht nur über Territorien, Grenzen oder Sicherheitsgarantien wird gestritten. Schon darüber, welche Geschichte überhaupt erzählt wird, besteht keine Einigkeit mehr.
Vielleicht ist deshalb dieses Mal gar nicht das Spannendste, was die fünfte Staffel erzählt. Spannender ist, was mit „Fauda“ geschehen ist – und was „Fauda“ in den Gesellschaften auslöst, die diese Serie sehen.
In Israel wurde Staffel fünf nicht lediglich zur erfolgreichsten „Fauda“-Staffel. Nach Angaben von yes war sie die meistgesehene Staffel irgendeiner Serie in der Geschichte des Senders. Bemerkenswert ist dabei, dass selbst israelische Kritiker ihre Verengung keineswegs übersehen haben. Wut, Demütigung, Vertrauensverlust und das Verlangen nach Vergeltung wurden gerade als Ausdruck dessen gelesen, was die Serie über die israelische Gesellschaft nach dem 7. Oktober sichtbar macht.
Damit wird die ästhetische Schwäche der Staffel zugleich zu ihrem Gegenstand. Die verlorene Ambivalenz erzählt selbst etwas über den Zustand einer Gesellschaft, der Ambivalenz momentan kaum noch möglich erscheint.
Fast noch interessanter ist jedoch, was auf der anderen Seite geschieht.
Denn auch arabische Kritiker diagnostizieren zunächst denselben ästhetischen Bruch. Eine libanesische Analyse der Beirut Times formuliert ihn geradezu mustergültig: In den früheren Staffeln hätten Israelis und Palästinenser jeweils Motive, Angst und Schmerz besessen; in Staffel fünf habe sich dagegen der „moralische Ausgangspunkt“ verschoben. Die Geschichte beginne nicht mehr mit Besatzung, Militäroperationen oder dem palästinensischen Alltag, sondern mit dem 7. Oktober. Der Israeli erscheine zuerst als Opfer, dann als Verfolger und schließlich als Rächer.
Noch erstaunlicher ist eine ägyptische Kritik. Die ersten vier Staffeln, schreibt „Al-Masry Al-Youm“, hätten noch wie Botschaften Israels „an die Araber“ funktioniert. Die fünfte Staffel wirke dagegen wie ein innerisraelisches Gespräch, beinahe wie Selbsttröstung: wütender, rachsüchtiger und weniger raffiniert als früher. Der 7. Oktober habe nicht nur Politik und Gesellschaft erschüttert, sondern offenbar auch jene Künstler verändert, die ihn zu verarbeiten versuchen.
Palästinensisch geprägte Kritik zieht aus demselben Befund eine sehr viel härtere Konsequenz. Al-Quds al-Arabi wirft der Staffel vor, selbst jenen „dünnen Faden“ aufgegeben zu haben, durch den frühere Staffeln Palästinenser wenigstens als Menschen sichtbar machten: Israelisches Leiden erhält Gesichter, Familien und zwei beinahe dokumentarische Episoden, während das palästinensische Leiden des folgenden Krieges außerhalb des narrativen Blickfeldes bleibt.
Das Erstaunliche daran ist die Übereinstimmung vor dem Dissens.
Israelische, libanesische, ägyptische und palästinensisch geprägte Kritiker sehen denselben Verlust. Sie unterscheiden sich darin, was er bedeutet.
Für die israelische Perspektive wird er zum Ausdruck des Traumas; für die arabische wird er zur Frage danach, wer in dieser Geschichte überhaupt noch gesehen wird.
Und dann geschieht etwas, das diese einfache Gegenüberstellung noch einmal komplizierter macht: Die arabische Welt schaut die Serie trotzdem.
Nach ihrem internationalen Netflix-Start erreichte Staffel fünf erneut Platz eins im Libanon und hohe Platzierungen unter anderem in Jordanien, Katar, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman und Kuwait.
Was diese Zahlen bedeuten, wissen wir nicht. Eine Chartposition misst Aufmerksamkeit, keine Zustimmung. Vielleicht sehen manche aus Empathie, andere aus Widerspruch, wieder andere aus Neugier darauf, wie Israel sich selbst erzählt.
Gerade darin liegt jedoch das Faszinierende.
Denn schon Staffel vier hatte im Libanon Platz eins erreicht. Die arabische Faszination für „Fauda“ überlebt also sogar jenen ästhetischen Bruch, der die Serie ihrer früheren Fähigkeit beraubt hat, beide Seiten annähernd gleich intensiv anzusehen.
Vielleicht liegt darin ein kleiner Rest jener Hoffnung, die die Serie selbst kaum noch besitzt.
Denn die fünfte Staffel erzählt nicht mehr überzeugend beide Seiten eines Konflikts. Aber ungewollt erzählt sie etwas anderes mit außerordentlicher Präzision: wie schwer es nach einem historischen Trauma wird, die andere Seite überhaupt noch zu sehen.
Dana formuliert das israelische Gefühl in der elften Folge: »Die Luft des Versagens atmet das ganze Land. Wir haben es alle nicht kommen sehen.«
Diese Luft atmet auch die gesamte fünfte Staffel.
Und dann wird am Ende noch einmal gebetet.
„Und sprecht Amen.“
Es ist ein Gebet für die Toten. Aber vor allem ist es ein Flehen um Frieden. Für wenige Minuten scheint „Fauda“ noch einmal an die Möglichkeit zu glauben, mit der die Staffel begonnen hatte: dass Menschen unterschiedlich beten und dennoch dasselbe erhoffen können.
Doch Doron verlässt das Grab und tut etwas anders.
Zwischen den beiden Gebeten liegt eine ganze Staffel. Zwischen ihnen liegt der 7. Oktober. Zwischen ihnen liegen Gaza, Israel und eine arabische und westliche Welt, die zunehmend verschiedene Geschichten desselben Konflikts erzählen.
Und zwischen ihnen liegt vielleicht auch die erschütterndste Erkenntnis dieser fünften Staffel von „Fauda“: Man kann um Frieden beten und trotzdem unfähig geworden sein, ihn sich noch vorzustellen.