26.04.2018
Kinos in München

Eine Rarität von Kino

Das Neue Rex
Der Eingangsbereich im Gabriel öffnet sich auf ein großes, schwungvolles Foyer


Mit freund­li­cher Unter­s­tüt­zung durch das Kultur­re­ferat München

Filme werden fürs Kino gemacht, hieß es mal in einer Kampagne. Weil dies im Zeitalter von DVD und erhöhten Kino­mieten mehr denn je keine Selbst­ver­s­tänd­lich­keit mehr ist, stellen wir hier besondere Kinos in München vor, die unbedingt einen Besuch wert sind.

Das 111-jährige Gabriel, Münchens ältestes Kino, hat sich schon zwei Mal neu erfunden

Von Dunja Bialas

Hans-Walter Büche, »der Papa«, wie ihn Kino­lei­terin Alexandra Gmell nur nennt, sitzt hinter der Kasse und macht Büro. Mit seiner Schirm­kappe gehört der 75-Jährige fast schon zum Inventar des Kinos: mit 23 Jahren übernahm er die Kino­lei­tung seiner Eltern. Heute aber lässt er lieber seine Tochter erzählen, wie sich der Kino­be­trieb unweit des Haupt­bahn­hofs so anfühlt.

Wir treffen uns im großräu­migen Kino-Foyer, das tief ins Gebäu­d­ein­nere hinein­reicht. Von hier aus kann man auf die belebte, jetzt sonnen­durch­flu­tete Dachauer Straße sehen, was für Alexandra Gmell wichtig ist. Sie ist froh, dass das Gabriel wie alle über hundert­jäh­rigen Kinos ebenerdig liegt, ganz ohne Tages­licht könnte sie nicht auskommen, und so freut sie sich über das schöne Wetter. Das ist fast schon untypisch für jemanden, der ein Kino hat: Sonnen­brille und Bier­gar­ten­be­suche sind zwei feste Größen des Münchner Lebens­ge­fühls, die es den Kino­be­trei­bern schwer machen.

Das Kino liegt auf der schöneren, nörd­li­chen Seite des Haupt­bahn­hofs. Hier befindet sich das Viertel seit einigen Jahren im Umbruch, ohne dass man schon von Gentri­fi­zie­rung sprechen könnte. Für das Gabriel macht sich das auf positive Weise bemerkbar. Die Gegend verliert ein wenig von ihrer Groß­stadt­schmud­de­lig­keit und wird attrak­tiver für ein jüngeres Publikum. Einen Steinwurf vom Gabriel entfernt befinden sich das angesagte Café Kosmos und das neue »Bufet« mit frän­ki­schen Brüh- und Brat­würsten und Maxl­rainer-Bier. Dort findet der Stamm­tisch der Film­vor­führer statt. Aber auch im Kino wird Maxl­rainer ausge­schenkt – und zwar vom Fass, die Gläser dürfen mit in den Kinosaal genommen werden. Das läuft gut. Hinter der Theke reihen sich Stein­krüge, Geschenke der Brauerei, weil eine gewisse Jahres­hek­to­li­ter­zahl gezapft wurde.

Seit 1994 präsen­tiert sich das Gabriel so, wie wir es heute kennen: ein großer Saal mit 208 Plätzen im Erdge­schoss, ein kleiner mit 63 Plätzen im Ober­ge­schoss. Der große Saal erfüllt den Wunsch eines Cineasten nach einem »unsicht­baren« Kino, wie es auch das Film­mu­seum München ist. Die Wände sind tief­schwarz, die Sitze nachtblau. Bemer­kens­wert ist der boden­lange Samt­vor­hang, der mit kleinen Nieten beschwert ist, damit er schön fällt. Wenn sich der Vorhang zur Vorstel­lung öffnet, glitzern die Beschläge im abdim­menden Licht. Ein erhe­bender Moment. Der kleine Saal, mit »goldenen« Pols­ter­ses­seln und ebenfalls tief­schwarzen Wänden, ist ein echter Wohl­fühl­saal. Man sitzt nah an der großen Leinwand, und, wenn man die erste Reihe vermeiden kann, nie zu nah. Es ist ein intimes Kino­er­lebnis, das man hier hat, dicht am Geschehen dran.

Foyer

Klein, aber golden: Gemütlich wird es im Saal im Obergeschoss, der früher mal der Balkon des großen Saals war (Foto: Dunja Bialas)

Das erste Kino Münchens

Das Kino kann auf eine 111-jährige Geschichte zurück­bli­cken, die mit vielen Schlag­zeilen aufwartet, und die deutlich macht, dass man sich auch immer wieder neu erfinden kann – und muss. Das Gabriel ist das erste Licht­spielt­theater Münchens und weltweit das älteste Kino, das durch­ge­hend bespielt wurde. Kino­pio­nier Carl Gabriel schloss am 21. April 1907 auf, 1913 eröffnete er außerdem das Send­linger-Tor-Kino. Nach seinem Tod 1931 ging das Kino an eine Erben­ge­mein­schaft über. Da sie sich nicht einigen konnte, wurde 1936 verkauft, und zwar an Ludwig und Franziska Büche, die bereits ein Licht­spiel­theater in Ingol­stadt betrieben. Kurze Zeit später übernahm der Sohn. Dann kam auch schon der Zweite Weltkrieg. Als Hans Büche einge­zogen wurde, machte Ehefrau Beate allein weiter. Wenn die Bomben­an­griffe kamen, brachte sie die Projek­toren, das Herzstück des Kinos, in Sicher­heit. Als der Krieg vorbei war, wurde das Gabriel als erstes Kino der Stadt wiederer­öffnet, es war der 30. Juli 1945. 1966 übernahm Hans-Walter Büche in dritter Gene­ra­tion, 1999 stieg seine Tochter Alexandra in den Fami­li­en­be­trieb ein. Die Chronik der Familie Büche, die das Kino durch diese und andere schwie­rige Zeiten navi­gierte, hängt für jedermann sichtbar an der Wand im Foyer.

Foyer

Als "The American Bio-Cie. - Carl Gabriels Theater lebender Bilder" eröffnete das Gabriel 1907 als erstes Kino in München (Foto: Gabriel Filmtheater)

Fotos geben außerdem Auskunft vom baulichen Wandel. Das Kino lag ursprüng­lich quer unter dem Haus, dort, wo sich jetzt das Foyer befindet. Der Saal war lang­ge­zogen, es gab Holz­sessel, alles war viel gedrängter. Die Sitz­reihen stiegen kaum an, Sitz- und Sehkom­fort spielten in der Frühzeit des Kinos kaum eine Rolle. Hinten im Saal wurde es etwas luxu­riöser, hier gab es zwei abge­trennte, leicht erhöhte Logen, in denen man saß wie in der Oper.
Eine verschwun­dene Zeit.

Nach dem Krieg wurde es anders. Die Kinos boomten, man lieferte sich ein Wett­rennen um die besten Filme, die nur die größten Säle abbekamen, ständig öffneten neue Häuser. Über 350 Plätze hatte das Gabriel damals, was aber nicht ausreichte. Um konkur­renz­fähig zu bleiben, musste umgebaut werden. 1956, im letzten Boomjahr der Kinos, als München die Rekord­zahl von 125 Licht­spiel­häu­sern schrieb (das kleinste davon hatte um die 400 Plätze), war es dann soweit. Es kam ein Anbau hinzu, in den der Kinosaal wanderte, ein Balkon wurde einge­zogen, die Plätze wuchsen auf über 550 an. Auch setzte man jetzt auf Eleganz: Das Foyer wurde großzügig mit italie­ni­schen Marmor­bruch­steinen und einer abge­hängten, geschwun­genen Decke ausge­stattet. Das ist bis heute so geblieben, weshalb das Kino auch nach 50er-Jahre aussieht und viel jünger wirkt, als es ist. Im Jahr des Umbaus eröffnete auch die Theatiner Filmkunst (als Film-Cabinett), ein Jahr später kam der nahe gelegene Mathäser-Film­pa­last mit tausend Plätzen hinzu. Und dann war der Boom auch schon wieder vorbei, das aufkom­mende Fernsehen brachte das erste große Kinosterben. Das Gabriel überlebte. Aber es musste sich etwas einfallen lassen.

Erotik als Geschäfts­idee

Nach dem Krieg hatte das Kino haupt­säch­lich auf deutsche Filme gesetzt, es war die Konjunktur des Heimat­films, das Filmgenre der Wirt­schafts­wun­der­jahre. Das ging bis in die sechziger Jahre gut, dann hatte man das Genre zunehmend satt, billig herge­stellte Western und Krimis drängten auf die Leinwand, die aber nicht gut liefen. »Bummbumm-Filme« war die abschät­zige Bezeich­nung. Und dann kam ein neues Phänomen auf: der Erotik­film.

»Es ging easy los. Das waren erst mal diese Helga-Filmchen und die Leder­hosen-Filme und so Zeug. Das war einfach auch ein gutes Geschäft«, erzählt Alexandra Gmell. »Der Papa war da nicht wirklich affin, aber Job ist Job, und Kohle ist Kohle.« Der Erotik­film war irgendwie auch ein Münchner Genre, mit Produk­ti­ons­firmen in der Stadt, dazu kamen frei­zügige schwe­di­sche Filme, später auch die Kolle-Aufklä­rungs­rollen. Alles lief plötzlich wieder gut. Mit dem neuen Erotik-Programm war das Gabriel Vorrei­ter­kino, andere zogen nach.

Begüns­tigt wurde die Entwick­lung durch die Lage. Im Bahnhof befand sich das Aki-Kino, das in den 1950er Jahren noch ein »Aktua­litä­ten­kino« gewesen war, mit durch­ge­hendem Einlass. Auch hier setzte man jetzt auf die Erotik­filme. Dabei blieb alles recht brav, unzüch­tiger wurde es erst später. Es waren wirklich nette Herren, auch ein paar Damen, die das Kino damals besuchten, berichtet Alexander Gmell und gibt wieder, was »Papa« Büche erzählt. An der Kasse saßen unbe­hel­ligt die Kassie­re­rinnen, die teilweise heute noch im Gabriel arbeiten. Anekdoten gibt's natürlich auch aus der Zeit, auch pikante: Wie die von der Mitar­bei­terin, die von einem Pfarrer getraut wurde, der ihr aus gutem Grund kein Unbe­kannter war…

Heute hätte eine Filmnacht mit Erotik­streifen von damals das Zeug zum Kult. In Nürnberg besinnt man sich seit etlichen Jahren im »Hofbauer-Kommando« genau auf diese Sexfilme, in München huldigt das Fanzine »SigiGötz-Enter­tain­ment« seit über fünfzehn Jahren der Ära der Lisa-Filme und ihrer Erben. Prin­zi­piell bestünde die Möglich­keit, die Erotik-Zeit im Gabriel wieder aufleben zu lassen: Alexandra Gmell berichtet, dass im geräu­migen Vorführ­raum ein voll funk­ti­ons­fähiger 35mm-Teller­pro­jektor steht und der Keller voller Film­ko­pien ist. Doch so wirklich Lust, in diese Zeit zurück­zu­tau­chen, hat sie nicht.

Ab 1976 hieß es dann im Gabriel: »Nur für Erwach­sene.« Das Kino hatte sich jetzt vom Erotik- zum Porno-Abspiel­haus gewandelt. Das ging fast zwanzig Jahre. Erst 1994 wurde das Haus wieder zu einem »normalen« Kino. Um die Zäsur sichtbar zu machen, wurde ein letztes Mal umgebaut. Keinem anderen Etablis­se­ment der Stadt gelang die Rück­ver­wand­lung in ein Kino mit normalem Spiel­be­trieb.

Vom Porno zum Popcorn

Wegen der Erotik-Zeit wuchs Alexandra Gmell nicht im Kino auf, anders als ihre Kollegen Thomas Wilhelm (Rex, Rottmann, Cincin­nati) oder Elisabeth Kuonen-Reich (Rio Film­pa­last), die in den Fami­li­en­be­trieb regel­recht hinein­wuchsen. Erst mit sechzehn, siebzehn Jahren begann sie, im Kino mitzu­helfen. Dabei war es keines­falls klar, dass sie ebenfalls ins Kino­ge­werbe einsteigen würde. »Jetzt machst du erst einmal eine gescheite Ausbil­dung«, habe der Papa gesagt. Alexandra Gmell ließ sich zur Sozi­al­ver­si­che­rungs­fach­an­ge­stellten schulen, hat dann auch ein paar Jahre im Groß­raum­büro einer Versi­che­rung absol­viert. Hier hat sie die Angst der Ange­stellten vor der Hier­ar­chie kennen­ge­lernt und die immer gleiche Büroluft geschnup­pert. Sie ist zurück ins Kino. »Papa, jetzt bin ich mal wieder bei dir und such mir was anderes, ich will mir schon was anderes suchen.« Drei Wochen später ist er in den Urlaub gefahren und hat der Tochter das Kino in Eigen­regie über­lassen. »Seitdem hock' ich hier drin.« Seit 1999 betreiben Vater und Tochter gemeinsam das Kino. Und: »Es taugt.«

Foyer

Neustart mit Alexandra Gmell, im Hintergrund die Popcorn-Maschine (Foto: Dunja Bialas)

Wie aber gelang das Bravour­s­tück, vom Porno zum Popcorn zurück­zu­kehren?
»Wir mussten uns erst einmal auspro­bieren«, erzählt Alexandra Gmell. Was für ein Publikum das Gabriel anziehen könnte, war zu Beginn der Popcorn-Ära noch völlig offen.
Der erste, gut laufende Film war Forrest Gump mit Tom Hanks. Der nächste Film lief dann schon wieder nicht mehr so gut. »Bis wir wieder als normales Kino da waren, hat es fast drei Jahre gedauert.« Anders gesagt: Bis zur Schließung des Mathäsers 1997. Es lief dann auch so lange gut, bis der Multiplex 2003 im großen Stil wiederer­öff­nete. Das Mathäser spürt man so stark? »Absolut«, bekräf­tigt Alexandra Gmell. Das große Angebot sei das Problem. Wenn es sich um sechs, sieben Säle handeln würde, wäre es noch verschmerzbar. Aber mit vierzehn Sälen zieht das Mathäser das breite Publikum ab, es ist das besucher- und umsatz­stärkste Kino Deutsch­lands. »Das spüren nicht nur wir. Jedes einzelne von den kleineren Kinos spürt das. Und auch das Cinemaxx.« Hans-Walter Büche sagt: Es werden nicht mehr Zuschauer, es verteilt sich nur anders.

Block­buster mit Arthouse

Das Gabriel programm­mäßig zu erfassen, ist nicht einfach. Es ist nicht ganz »Arthouse«, aber schon ein bisschen. Es laufen auch immer wieder Block­buster, aber nicht syste­ma­tisch. Demo­gra­phisch gespro­chen ist das Publikum Ü30. Und es kommen eher Männer. Auch Frauen natürlich, aber die roman­ti­schen »Weich­spü­ler­filme«, wie Gmell die Filme für ein über­wie­gend weib­li­ches Publikum nennt, sind schwie­riger einsetzbar. »Das ist Füll­ma­te­rial.«

Kino­ma­chen ist ein fort­wäh­render Prozess. Immer muss man sich auch an neue Bedin­gungen anpassen, wie jetzt, wo sich die Nach­bar­schaft ändert. Deshalb gibt es seit einiger Zeit auch viele Filme in OmU zu sehen, in der Origi­nal­fas­sung mit Unter­ti­teln. Eine Gehör­losen-Community hat sich das Gabriel als Kino ausge­sucht, wo die ange­sagten Filme, nicht nur Arthouse wie anderswo, mit deutschen Unter­ti­teln zu sehen sind. Audi­odeskrip­tion brauche es dabei nicht, meint Alexandra Gmell, die Dialog­zeilen würden ihrem spezi­ellen Publikum reichen, damit sie die Filme genießen.
Selbst­ver­s­tänd­lich ist eine neue Programm­struk­tu­rie­rung mit unter­schied­li­chen Fassungen nicht, es braucht dazu die Zustim­mung der Verleiher, die bisweilen das Kino auch vor die Gret­chen­frage stellen: Entweder OmU oder deutsche Synchro, aber bitte nicht beides! Dies war mit Avengers: Infinity War der Fall, weshalb der Film jetzt ausschließ­lich in OmU zu sehen sein wird.

Überhaupt: Das Gabriel ist weit entfernt vom Popcorn-Kino, auch wenn es hier natürlich Popcorn gibt. Erwäh­nens­wert ist, dass nur 2D gespielt wird. Zwar gibt es die 3D-Möglich­keit, aber das System ist wegen der Shut­ter­brillen teuer und aufwendig, Alexandra Gmell sieht es allen­falls für Pres­se­vor­füh­rungen einsetzbar, die tagsüber im Gabriel abge­halten werden.
Außerdem ist das Gabriel unfassbar preis­günstig. »Das wollen wir beibe­halten, das ist uns sehr wichtig.« Den neuen Avengers kann man so für acht Euro sehen, wegen der Überlänge kostet es ein Fuchzgerl mehr als sonst. Kinotage sind Montag und Dienstag, da kostet der Eintritt nur 6,50. Die günstigen Eintritts­preise gibt es für alle. Das betont Alexandra Gmell: Nicht nur die Studenten oder Senioren, auch die Mama von zwei Kindern soll günstig ins Kino gehen können!

Eine Rarität in München. Dazu gehört auch, dass das Gabriel ausge­wählten Filmen eine gewisse Nach­spiel­zeit gönnt, auch mal bis zu fünf Wochen. »Filme bekommen noch einmal Auftrieb, wenn sie woanders abgesetzt sind«, ist das Geheimnis. »Sie laufen oft nur zwei Wochen, man hat noch gar nicht auf dem Schirm, dass was ange­laufen ist, schon ist es wieder weg.« Deshalb werden die guten Filme im Hause Gabriel gepflegt. Hier fühlt man sich nicht nur wegen der resoluten und sympa­thi­schen Kino­be­trei­berin gut aufge­hoben. Man spürt auch die Sicher­heit der Kino­ma­cherin in vierter Gene­ra­tion, die weiß: »Wenn uns das Haus nicht gehören würde, wären wir nicht mehr da.« Die Mieten sind in München zu hoch, um ein nach­sich­tiges Wirt­schaften zu ermög­li­chen. Dies ist beim Gabriel anders, und das Kino gibt es an seine Zuschauer weiter. Durch günstigen Eintritt, durch ein breites Film­spek­trum, für gehobenen Anspruch und für gute Filme, die man sehen kann, ohne ein Kino-Sprinter zu sein.

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Literatur:
– »Neue Paradiese für Kino­süch­tige – Münchner Kino­ge­schichte 1945 bis 2007«, hg. von Monika Lerch-Stumpf mit HFF München, Dölling und Galitz Verlag, 368 Seiten, 42 Euro.

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