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artechock: "Ich habe keine Angst" ist
eine Literaturverfilmung. Der Film basiert auf dem hochgelobten
Roman "Die Herren des Hügels" von Niccolo'
Ammaniti. Was hat Sie an dieser Geschichte interessiert?
Salvatores: Auf jeden Fall zwei Dinge. Zum einen
ist dieses Buch ein Thriller, der in der Sonne, mitten in
einem idyllischen, goldgelben Weizenfeld spielt. Normalerweise
spielen solche Film in den dunklen Straßen irgendeiner
kalten Stadt. Zum anderen wird diese Geschichte aus der Perspektive
eines kleinen Jungen erzählt, und das ist für das
Genre des Thrillers doch eher ungewöhnlich. Wenn ich
einen Film mache, dann denke ich immer sofort als erstes darüber
nach, wie, also aus welcher Perspektive, ich die Geschichte
erzählen möchte. Die Idee, die Geschichte in diesem
Fall aus der Perspektive eines Kindes zu erzählen, hat
mir sehr gefallen. Ebenso wie die Themen, um die es im Buch
geht. Der Verlust der Unschuld und der schmerzhafte Prozess
des Erwachsenwerdens, der sich hier in drei, wie ich finde,
sehr wichtigen Dingen manifestiert: zum einen die Neugier,
das heißt die Lust, nachzusehen, was hinter der Oberfläche
der Dinge liegt - ein Erwachsener würde wahrscheinlich
nicht mehr zurückkehren und nachsehen, was sich in diesem
Loch unter der Erde verbirgt - dann die Tatsache, dass der
kleine Junge sich erstmals seinem Vater widersetzt. Man kennt
das ja aus den griechischen Sagen, dass man den eigenen Vater
in Anführungszeichen töten muss, um erwachsen werden
zu können. Und dann, als drittes, die Entdeckung des
Anderen, eines Menschen, der so ganz anders zu sein scheint
als man selbst und vor dem man daher, zumindest am Anfang,
große Angst hat. Beide Kinder fürchten am Anfang
voreinander. Aber dann merken sie, dass sie einander ähnlich
sind. Und daher ist man plötzlich auch bereit, für
den anderen ein gewisses Risiko einzugehen. All das fand ich
sehr spannend.
Die Entdeckung, die der kleine Michele aus Neugier macht,
führt ja auch zum Verlust der kindlichen Unschuld...
Ich habe im Vorfeld viele Bücher über Kinder und
Kindheit gelesen. Unter anderem, dass bei Kindern bis zum
zwölften Lebensjahr ein bestimmtes Hormon produziert
wird, das dann allmählich mit dem Erwachsenwerden wieder
verschwindet. Es ist ein Hormon, das unsere Neugier fördert,
Kinder müssen ja viel lernen auf dieser Welt und deshalb
ist es für Kinder so wichtig, nicht haltzumachen, sondern
nachzufragen und zu sehen, was sich hinter den Dingen verbirgt.
Das finde ich sehr faszinierend, vielleicht sollten auch wir
Erwachsenen uns diese Neugier bewahren.
Im Film sagt der Vater zu seinem Sohn Michele, die ganze
Welt sei falsch. Sind Sie damit einverstanden?
Nein, ich glaube nicht, dass das stimmt. Ich glaube vielmehr,
dass es eben viele Wahrheiten gibt. Das, was wir sehen, ist
eben nur ein Aspekt der Realität. Vernunft und Verstand
allein reichen nicht aus, um die Welt um uns herum zu begreifen.
Und wahrscheinlich ist das, was mich am Filmemachen so fasziniert,
nämlich neue Wahrheiten und Realitäten zu entdecken,
allein nur deshalb möglich. In "Nirwana" wird
das ja auch thematisiert, die virtuelle, künstliche Welt,
die so real erscheint, aber falsch ist. Wir leben ja manchmal
auch in einer virtuellen Welt, man muss sich nur die Fernsehnachrichten
ansehen, die sind sicherlich virtuell (lacht). Worüber
sie berichten, ist ganz offensichtlich nur ein Teil der Realität.
Ich glaube, die Welt könnte eigentlich sehr wahr und
echt sein, aber es sind die Menschen, die sie verfälschen.
Zum Beispiel, wenn es um politische oder wirtschaftliche Interessen
geht, die die Beziehungen der Menschen untereinander sehr
beinflussen. Ich mache mal ein Beispiel: Im ersten Irak-Krieg...
ich habe übrigens diese Bilder von Saddam Hussein gesehen,
den sie gefasst haben, der aussieht wie ein Penner, der in
einem Loch haust. Wenn man also bedenkt, dass die Amerikaner
ihn damals eingesetzt haben, als es diese Krise gab im Iran,
dann haben sie ihm die nötigen Waffen gegeben, dann zum
Feind erklärt und jetzt haben sie ihn endlich gefunden...
Ich meine, daran besteht kein Zweifel, dieser Mensch ist ein
Diktator, der beseitigt werden muss, aber man sieht hier sehr
schön, wie unterschiedlich sich die Realität immer
wieder darstellt. Daher ist die Welt, und das, was wahr ist
und was falsch, immer schwerer zu verstehen. Aber das ist
wirklich ein kompliziertes Thema. Ich glaube, wir sollten
alle versuchen, ehrlich zu sein. Das wäre doch fantastisch,
wenn alle immer die Wahrheit sagen würden, das würde
vieles sehr viel leichter machen. Wenn ich zum Beispiel mit
Kindern zusammenarbeite, dann mache ich das auch. Ich habe
mir vorgenommen, sie niemals anzulügen. Kinder haben
ein sehr instinktives Verhältnis zur Realität, während
wir Erwachsenen die Realität mit dem Verstand interpretieren.
Ich musste daher, um mit den Kindern arbeiten zu können,
eine instinktive, irrationale Beziehung herstellen, um ihr
Vertrauen zu gewinnen. Ich selbst habe keine Kinder, aber
durch diesen Film habe ich verstanden, was es heißt,
Vater zu sein. Die größte Herausforderung im Umgang
mit Kindern ist vielleicht die, die Wahrheit zu sagen, auch
dann, wenn es um schwierige Themen geht.
"Ich habe keine Angst" ist ein Drama, aber immerhin
lassen Sie dem Zuschauer am Ende noch etwas Hoffnung. Welche
Hoffnung haben Sie aufgegeben?
(lacht) Ich will ehrlich sein, ich habe nicht allzu viele
Hoffnungen verloren, ich habe mir noch immer einige Träume
bewahrt. Ich bin inzwischen 53 Jahre alt, 1968 war achtzehn
und habe mich damals, als junger Mensch, als Teil einer großen,
kollektiven Utopie gefühlt, getrieben von der Hoffnung,
die Welt verändern zu können. Das ist nicht gut
gegangen, die Welt hat sich verändert, aber anders, als
wir gedacht haben. Ich bin trotzdem immer sehr optimistisch
geblieben. In meinen Leben sind viele Dinge nicht gut gelaufen,
aber es gibt auch anderes, was geklappt hat, daher habe ich
auch meine Hoffnung nicht verloren. Ich bin vielleicht etwas
misstrauischer geworden, früher habe ich den Menschen
mehr vertraut, auch mehr zugetraut.
Wovor haben Sie Angst? Oder haben Sie keine?
Nein, im Gegenteil, ich habe sehr viele Ängste, was
das Leben betrifft. Aber es ist seltsm: Wenn ich arbeite,
habe ich keine Angst mehr. Ich habe ja sehr viele verschiedene
Filme gemacht, hätte ich mehr Angst gehabt, hätte
ich wahrscheinlich nur solche Filme gemacht, von denen ich
wusste, dass ich das kann. Stattdessen habe ich jedes Mal
etwas Neues ausprobiert. In dieser Hinsicht habe ich keine
Angst, im echten Leben schon. Das, was mir von allem am meisten
Angst macht, ist die Intoleranz. Menschen, die davon überzeugt
sind, dass sie die Wahrheit kennen; die sich nicht mit anderen
Realitäten auseinandersetzen, weil sie keine Zweifel
an der Richtigkeit ihrer Sichtweise haben. Leider leben wir
in einer Zeit, in der die Sicherheiten und Gewissheiten, zum
Teil aufgrund der verschiedenen Religionen, zum Teil aufgrund
diverser politischer Ideen immer stärker werden und anstatt
sich zu vereinen, scheint die Welt sich immer mehr zu spalten.
Das beunruhigt mich.
Sie haben, wie Sie eben auch sagten, sehr unterschiedliche
Filme gemacht: Zum Beispiel den Oscar- Gewinner "Mediterraneo"
oder den Science-Fiction-Film "Nirwana" und jetzt
"Ich habe keine Angst". Gibt es trotzdem einen
roten Faden in Ihrer Arbeit?
Ja, den gibt es. Wenn ich sage, dass ich immer sehr unterschiedliche
Filme gemacht habe, dann bezieht sich das auf das Genre. Von
der Komödie über einen Abenteuerfilm zur Science
Fiction, dann ein Film wie "Denti" ("Zähne",
2000, bei uns nie erschienen, Anm. d. Red.), ein sehr experimenteller
Film, der eigentlich eine Liebesgeschichte ist. Aber mehr
noch ein Film über Verlust, der Elemente des Horrorfilms
mit denen des Liebesfilms vermischt, aber andererseits kann
einem die Liebe manchmal sehr viel Angst machen (lacht). Das
ist also, wie gesagt, ein sehr experimenteller Film. Aber
es gibt trotzdem immer einen roten Faden, und das ist der
Apekt der Veränderung, der mir am meisten gefällt.
Das was die Menschen verändert, was passiert, wenn einer
eine andere Welt entdeckt. Nehmen wir zum Beispiel Shakespeare,
ich komme ja vom Theater und ich liebe vor allem zwei Autoren,
der eine ist Shakespeare, der andere Brecht. Außerdem
habe ich zum Beispiel auch die Stücke verschiedener deutscher
Autoren inszeniert, aber das ist eine andere Geschichte. Ein
typisches Shakespeare-Thema ist ja, dass seine Figuren oft
durch ein Unwetter oder einen ähnlichen Aufruhr an einem
fremden Ort, an einer neuen Insel stranden. Oder aber sie
müssen fliehen an einen Ort, an dem sie noch nie waren.
Dort, in der Fremde, ändern sie ihr Verhalten und sich
selbst und das ist etwas, das mich sehr interessiert. Wenn
wir uns "Mediterraneo" anschauen, dann ist es der
Krieg, der eine Gruppe von Soldaten auf eine griechische Insel
führt. Dort entdecken sie ein völlig anderes Leben
und verändern sich. In "Puerto Escondido" muss
einer nach Mexiko fliehen, auch er wird dort eine andere Welt
entdecken. In "Nirwana" stellt der Protagonist des
Videospiels fest, dass er nur in einer falschen Welt lebt
und daher lieber ausgelöscht werden möchte. Mir
gefällt es, wenn etwas, was völlig normal zu sein
scheint, sich plötzlich verändert, und du auf einmal
siehst, dass hinter dieser Wand etwas ganz Anderes steckt
und das zwingt dich dann dazu, dich zu verändern. In
"Ich habe keine Angst" ist es ein kleiner Junge,
der in einem Weizenfeld spielt - alles scheint ganz normal
zu sein: die kleinen Grausamkeiten unter Kindern und die Spielchen.
Doch dann findet er plötzlich dieses Loch im Boden, und
von da an eröffnet sich ihm eine ganz neue Welt. Es ist,
als würde sich eine Tür öffnen, durch die man
in eine unbekannte Welt gelangt. Geschichten wie diese faszinieren
mich. Und das ist auch der rote Faden, der sich durch alle
meine Filme zieht.
1992 haben Sie für "Mediterraneo" den Oscar
gewonnen, Sie haben damals gesagt, dass damit auch die Ehrlichkeit
ausgezeichnet wurde. Erinnern Sie sich?
Nein (lacht). Das, woran ich mich erinnere, ist, dass es
damals einen Film gab, der mir wahnsinnig gefallen hat, Zhang
Yimous "Rote Laterne". Der hat mir persönlich
viel besser gefallen als "Mediterraneo". Ich habe
immer gesagt, es ist komisch, dass ich diesen Oscar gewonnen
habe, das war großes Glück, denn in der Geschichte
des Kinos gibt es ja viele wunderbare Filme, die nie nominiert
wurden und Filme, die ganz schrecklich sind, die einen Oscar
gewonnen haben. Daher muss man das alles relativ sehen. Aber
es war für mich natürlich wichtig und ein großes
Glück. Aber es ist seltsam, dass ich gesagt haben soll,
dass mit diesem Film Ehrlichkeit prämiert wurde. Auf
jeden Fall hat mir dieser Oscar sehr viel ermöglicht.
Ich denke, dass man im Leben auch immer mal wieder etwas geben
muss, man kann nicht immer nur nehmen. Ich habe viel Glück
gehabt und dieses Glück habe ich genutzt, um Filme zu
machen, die sie mich in Italien nicht hätten machen lassen.
Indem ich also Filme gemacht habe, die vielleicht auch anderen
Regisseuren des italienischen Kinos den Weg geebnet haben,
zum Beispiel "Sud", ein sehr politischer Film über
die Arbeitslosen in Süditalien, den hätte ich ohne
den Oscar nie machen können. Dann habe ich einen Science-Fiction-Film
gedreht. In Italien haben sie mir gesagt, ob ich verrückt
wäre, das könnte ich doch nicht machen, mit den
ganzen Spezialeffekten. Aber ich habe damals mit wunderbaren
jungen Menschen zusammengearbeitet, die einen tollen Job gemacht
haben. Ach ja, und dann diesen verrückten, schwierigen
Film "Denti". Ich habe also immer versucht, diesen
Oscar zu nutzen und Filme zu realisieren, die sonst nie entstanden
wären.
Folgen Sie selbst als Regisseur eher Ihrem Instinkt oder
Ihrem Verstand?
Ich glaube, ich bin da etwas zweigeteilt, aber vielleicht
muss man das auch sein, wenn man Filme macht. Als Privatmensch
bin ich sehr rational, vielleicht weil ich etwas Angst vor
dem Leben habe. Daher versuche ich, mit dem Verstand das Leben
zu kontrollieren. Ich würde gerne Regie übers Leben
führen, aber das geht nicht. Wenn ich arbeite, kommt
ein ganz anderer Teil von mir zum Vorschein, ich bin bei der
Arbeit sehr instinktiv. Ich habe keine Angst, Neues auszuprobieren,
auch während meiner Arbeit am Theater habe ich ständig
improvisiert. Das gefällt mir auch am Filmemachen, dass
eben nicht alles vorhersehbar ist. Wenn ich zum Beispiel eine
Szene in der Sonne drehen soll und es regnet den ganzen Tag,
dann kann man entweder warten, bis die Sonne wieder scheint,
oder aber man schreibt die Szene um. Oder wenn eine Schauspielerin
eine glückliche Szene spielen soll, aber an dem Tag mit
ihrem Freund gestritten hat, dann kann ich ja auch nicht so
tun, als wäre nichts passiert, ich muss mich dann an
die Situation anpassen. Das ist wie beim Jazz, da gibt es
eine Melodie, an die man sich hält, aber man muss ständig
improvisieren.
Was glauben Sie, ist Ihre Stärke als Regisseur?
Ich glaube, mir macht es am meisten Spaß, mit den Schauspielern
zu arbeiten. Ich habe 16 Jahre lang Theater gemacht und immer
sehr eng mit den Schauspielern zusammengearbeitet, da habe
ich viel gelernt. Ich glaube, die Schauspieler arbeiten sehr
gerne mit mir zusammen, egal, woher sie kommen. Das ist möglicherweise
meine Stärke. Eine andere Sache ist die, dass ich gerne
Bilder erzeuge. Für mich ist die Optik eines Filmes sehr
wichtig. Ich glaube, dass Kino vor allem aus Bildern besteht.
Ich mag es daher nicht, wenn ein Film nur nüchtern die
Geschichte erzählt oder die Kamera wie einen Rekorder
benutzt. Mit gefällt es, für die Geschichte und
die einzelnen Szenen auch die passenden Bilder zu finden.
Ich glaube, das ist das, was man zumindest in Italien am meisten
an meiner Arbeit schätzt. Ich habe ein gutes Gefühl
bei einem Film, wenn die Geschichte, die ich erzählen
will, mich in ihren Bann zieht und wenn ich diese Emotionen
auch den Schauspielern vermitteln kann.
"Ich habe keine Angst" wurde von Italien nun
für den Oscar eingereicht...
Ja, aber dieses Jahr gibt es in der Kategorie Bester fremdsprachiger
Film viele tolle Filme, zum Beispiel "Die Invasion der
Barbaren" und nicht zu vergessen "Good Bye, Lenin!"
oder der isländische Film "Noi Albinoi". Da
ist die Konkurrenz natürlich groß.
Meinen Sie denn, "Ich habe keine Angst" hat
Chancen?
Ich weiß es nicht. Was ich allerdings sagen kann, ist,
dass wir den Film auf vielen Festivals in Amerika gezeigt
haben, in Boston und Washington, aber auch in Kanada, in Montreal
und Toronto. Auf all diesen Festivals ist der Film sehr gut
angekommen. Ich merke also, dass die Geschichte dem amerikanischen
Publikum sehr gut gefällt. Aber das Auswahlsystem ist
sehr kompliziert und hängt von vielen Zufällen ab.
Es ist alles etwas komplex, am Ende ist es Glück. Aber
was ich weiß, ist, dass Miramax den Film am 9. April
in den USA herausbringen wird. Das ist schon mal ein gutes
Zeichen. Aber klar, man hofft natürlich immer.
Letzte Frage: Begreifen Sie das Leben als Entdeckung oder
als Herausforderung?
(lacht) Ich glaube, das Leben ist eher eine Entdeckung. Wenn
man das Leben nur als Herausforderung lebt, kann das böse
enden, man kann möglicherweise auch viel verlieren. Ich
glaube, wir müssen am Ende nichts gewinnen, keiner wird
uns einen Preis verleihen. Ich bin kein Buddhist, aber im
Buddhismus gibt es diesbezüglich ein paar interessante
Ansätze. Sie denken dort, dass ein Leben allein nicht
reicht, um die Welt zu verstehen und deshalb glauben sie an
die Reinkarnation, dass man also wieder geboren wird und an
dem Punkt, wo man zuvor gestorben ist, wieder weitermachen
kann. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Aber wenn man sich
das mal überlegt: Auch in unserem Leben stirbt man immer
wieder und wird aufs Neue geboren, jedes Mal beginnt eine
neue Reise, man muss dazu lernen und entdecken. Daher denke
ich, dass das Leben eher eine Entdeckung als ein Wettkampf
ist. Man sollte nicht denken, dass eine Belohnung gibt.
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