Fünf Freunde 2

Deutschland 2012 · 92 min. · FSK: ab 0
Regie: Mike Marzuk
Drehbuchvorlage: Enid Blyton
Drehbuch: ,
Kamera: Bernhard Jasper
Darsteller: Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen, Nele Marie Nickel, Kristo Ferkic u.a.
Immer wieder verstecken, immer wieder finden.

Spannung, Komik und Legenden

Dieser Film ist nach Fünf Freunde die zweite Verfil­mung eines Enid Blytons Jugend­buch­klas­si­kers. Diese Detek­tiv­ge­schichten gibt es schon in über zwanzig Bänden in vielen Sprachen und auch auf CD zu hören. Im Film geht es um einen riesigen Smaragd, der von der schwarzen Katze, dem hiesigen Robin Hood, im 16. Jahr­hun­dert vor Räubern gerettet und versteckt wurde.

Als die fünf Freunde einen Zelt­ur­laub im Katzen­moor machen, lernen sie den Millionärs­sohn Hardy kennen, dessen Vater das ganze Land besitzt, auf dem Hardy gerne mit einem Quad herum­fährt.

Als Dick eine Probe­fahrt mit dem Luxus-Quad macht, wird er von Verbre­chern mit Hardy verwech­selt und gekid­nappt. Julian, Hardy, Anne, George und der Hund Timmi nehmen seine Spur auf und gelangen zu einem Wander­zirkus, der in der Gegend gastiert. Als ein Kidnapper für Dick am Süßwa­ren­stand des Wander­zirkus eine Pizza kauft, nehmen die fünf Freunde seine Spur auf, die sie in ein Schloss des orts­an­säs­sigen Grafen führt, dem Erlennest. Dann beginnt die Suche nach Dick und die Versuche, ihn zu befreien.

Sie suchen nach Dicks Gefängnis im Schloss und müssen sich dabei immer wieder verste­cken, da die Verbre­cher noch im Schloss sind. Als sie ihn finden, brauchen sie einen Schlüssel, um ihn zu befreien, den Julian mit einer waghal­sigen Klet­ter­ak­tion an der Außenwand des Schlosses aus dem Schlaf­ge­mach der Verbre­cher stibitzt. Sie befreien Dick, doch als sie abhauen wollen, steht ihnen der Anführer der Verbre­cher­bande gegenüber…

Ich fand den Film gut, doch schon am ersten Film hat mich gestört, dass die Haupt­per­sonen andere Namen haben als in den Origi­nal­bänden. Dick heißt im Buch Richard und Timmi eigent­lich Tim. Trotzdem ist der Film wie der erste mit Spannung, Komik und Legenden sehr gut gemacht. Es ist toll, dass die Verbre­cher ziemlich dumm und komisch sind und man über ihre Dumm­heiten lachen muss. Der Film ist auch absicht­lich ziemlich lustig gemacht, zum Beispiel sagt der eine Verbre­cher: »Wir sind schon mit ganz Anderen fertig geworden!« und der Andere dann: »Ja genau! Äääääh… mit wem eigent­lich?« »Hmmmmm… Ach, ist doch jetzt egal! So Fragen stellst aber auch nur du!«

Unser Autor ist 13 Jahre alt.

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