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Dänemark 2001, 93 Minuten · FSK: unbekannt |
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Ganz offensichtlich hat sich Kira verändert, ganz offensichtlich will sie nicht da weitermachen, wo sie vor ihrer Zeit in der Anstalt aufgehört hatte. Mads kommt ihr mit seinen Träumen von Karriere und anständigem Leben spießig vor – so wie überhaupt manche Aspekte des bürgerlichen Daseins, dessen Strenge und Disziplin sie zunehmend immer weniger gewachsen scheint. Allerdings weiß sie, dass ihr Mann sie liebt, und sie ihn. Und so raufen sich die beiden immer wieder zusammen, versuchen ihre so unterschiedlichen Lebenskonzepte unter einen Hut zu bringen – oder eben nicht; aber zusammenbleiben wollen sie trotzdem.
Die Souveränität mit der Ole Christian Madsen diese alltägliche Geschichte erzählt, machten Kira zu einem weltweiten Festivalrenner. Zahlreiche Preise gewann der Film, der internationale Kritikerverband FIPRESCI erklärte ihn zum besten Film des Jahres 2001 – sehr zu recht, schon allein wegen der beiden ausgezeichneten Hauptdarsteller Stine Stengade und Lars Mikkelsen. Ein schöner, eindringlicher Film über Liebe und die Grausamkeit des Alltags.