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F/USA/GB/HK 2005, 103 Minuten · FSK: ab 16 |
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| Chinesische Gymnastik |
Dieser Bart ist ein Mafia-Gangster aus Glasgow, der Schutzgelder mit Hilfe eines menschlichen Kampfhundes eintreibt: Danny wurde Opfer einer Gehirnwäsche. An seine Vergangenheit kann er sich nicht erinnern, jetzt wird er gehalten wie ein Tier, und hündisch gehorcht er seinem Herrchen Bart – doch lässt dieser ihn wortwörtlich von der Kette, wird er »entfesselt« zur mörderischen Kampfmaschine. Mit Hilfe dieses perfekten Kämpfers schafft er sich lästige Rivalen vom Hals und gewinnt ein paar hochdotierte Wetten in den illegalen Fightclubs der Glasgower Unterwelt.
Durch einen Zufall hat Danny Sam kennengelernt, einen blinden Klavierstimmer, der auch in ihm schnell andere Saiten zum Klingen bringt. Als Danny nach einem Autounfall ohne Kette desorientiert durch die Gegend irrt, hilft ihm Sam gemeinsam mit seiner Stieftochter Victoria, pflegt seine Wunden – auch die inneren -, bringt ihm Tischmanieren bei, und wandelt ihn so etwas arg schnell zu einem sensiblen liberalen Gutmenschen, der nichts mehr verabscheut, als zu kämpfen. Weil die Welt aber im Film auch nicht besser ist, als im Leben, bleibt nicht alles so friedlich. Danny muss sich irgendwann doch noch mit seinem alten Leben auseinandersetzen.
Mit Unleashed gelingt Autor/Produzent Luc Besson und Louis Letterier eine gelungen inszenierte Gewaltballade mit viel Gefühl. Beide Hälften stehen etwas unverbunden nebeneinander – dem Vergnügen des Zuschauers an diesem gekonnten Unterhaltungskino mit kaum Tiefgang tut das wenig Abbruch.