M – Eine Stadt sucht einen Mörder

M

Deutschland 1931 · 117 Minuten · FSK: ab 16
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: ,
Kamera: Fritz Arno Wagner
Darsteller: Peter Lorre, Gustaf Gründgens, Otto Wernicke, Paul Kemp, Theo Lingen

Berlin 1931: Ein psycho­pa­thi­scher Kinder­mörder beun­ru­higt die Bevöl­ke­rung, narrt die Polizei und versetzt auch die Unterwelt in Aufregung. Während ein Kommissar dem Täter durch Indizien auf die Spur kommen will, sendet die Bettler- und Gano­ven­or­ga­ni­sa­tion ihre Spitzel aus. Erst in letzter Minute kann der Täter vor dem Todes­ur­teil eines makabren Unter­welt­tri­bu­nals bewahrt und der staat­li­chen Justiz übergeben werden.

Langs erster Tonfilm gehört zu den Meis­ter­werken des deutschen Vorkriegs­kinos. Verweise auf das gesell­schaft­liche Klima der Weimarer Republik am Vorabend des Natio­nal­so­zia­lismus sind augen­fällig. Langs sarkas­ti­sche Schil­de­rungen von Menschen­jagd und Massen­hys­terie sowie Peter Lorres geniale Inter­pre­ta­tion des Mörders als Täter und Opfer zugleich wurden von den Natio­nal­so­zia­listen später nicht ohne Grund als subversiv empfunden.

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