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Rauch, Wind, Wasser, das elementare Nichts. Eine Ahnung,
daß der Planet bevölkert sein muß, ein Hauch
von Geräuschen ... Ohne Kommentar, nur auf seine Bilder
und Klänge vertrauend entwickelt der Film in langen, ruhigen
Einstellungen seine spezielle Methode der Wahrnehmung. Nicht
das Spektakuläre, nicht das außergewöhnliche
Ereignis steht im Mittelpunkt von „Herbsten", vielmehr werden
die Peripherien des Alltäglichen, die gewöhnlichen
Handlungen und Objekte auf ungewöhnliche, verfremdete Art
und Weise beleuchtet. Schnittstellen, Wechselwirkungen zwischen
Mensch und Umgebung, und die sich daraus ergebende Zerbrechlichkeit
der Existenz sind Thema des Films, dargestellt anhand einer Ernte,
die der Anfang eines Prozesses ist, an dessen Ende das mythologischste
aller Getränke steht: der Wein.
BIO-FILMOGRAPHIE MICHAEL
SCHORR 1986-91 Regie und Buch für sechs Super- 8-Kurzfilmen.
1991-92 Videodokumentation europäischer Filmfestival.
Filme
(Regie/Drehbuch): 1992 SCHRÖDERS WUNDERBARE WELT DULAB’N
BLU ZING 1993 NOMADOMANY 1994/95 SILENTIUM 1995/96 SAVANNAH
BAY 1997 HERBSTEN HÜTER DER HALME (Arbeitstitel)
(Katalog
des 12. internationalen
Dokumentarfilmfestivals)
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