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Herbsten

 
 
D 1996 - 55 Minuten -
Regie: Michael Schorr
Kamera: Frank Sthamer
Drehbuch: Michael Schorr
Besetzung:
 
 
 
 


Rauch, Wind, Wasser, das elementare Nichts. Eine Ahnung, daß der Planet bevölkert sein muß, ein Hauch von Geräuschen ... Ohne Kommentar, nur auf seine Bilder und Klänge vertrauend entwickelt der Film in langen, ruhigen Einstellungen seine spezielle Methode der Wahrnehmung. Nicht das Spektakuläre, nicht das außergewöhnliche Ereignis steht im Mittelpunkt von „Herbsten", vielmehr werden die Peripherien des Alltäglichen, die gewöhnlichen Handlungen und Objekte auf ungewöhnliche, verfremdete Art und Weise beleuchtet. Schnittstellen, Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umgebung, und die sich daraus ergebende Zerbrechlichkeit der Existenz sind Thema des Films, dargestellt anhand einer Ernte, die der Anfang eines Prozesses ist, an dessen Ende das mythologischste aller Getränke steht: der Wein.

BIO-FILMOGRAPHIE MICHAEL SCHORR
1986-91 Regie und Buch für sechs Super- 8-Kurzfilmen. 1991-92 Videodokumentation europäischer Filmfestival.

Filme (Regie/Drehbuch):
1992 SCHRÖDERS WUNDERBARE WELT
DULAB’N BLU ZING
1993 NOMADOMANY
1994/95 SILENTIUM
1995/96 SAVANNAH BAY
1997 HERBSTEN
HÜTER DER HALME (Arbeitstitel)

(Katalog des 12. internationalen Dokumentarfilmfestivals)

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